Dienstag, 17. Juli 2018
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Volksfeststimmung in Neuburg: Festzug der Schützen mit 1000 Teilnehmern - Krammarkt und Dult mit tausenden Besuchern

Böllersalven, Fahnen und Fieranten

Neuburg
erstellt am 15.04.2018 um 15:02 Uhr
aktualisiert am 19.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) Knallende Böllersalven und wehende Fahnen: Neuburg ist am Sonntag die Bezirkshauptstadt der Schützen. Ein Festzug mit 1000 in Tracht gewandeten Teilnehmern aller Generationen marschierte begleitet von Blasmusik durch die Altstadt. Dult und Krammarkt lockten tausende Besucher an.
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Die Alpenrose Grimolzhausen blühte beim Bezirksschützentag auf: Der Verein stellte den offiziellen Schützenkönig und den inoffiziellen Meister der Fahnenschwinger gleich mit.
Die Alpenrose Grimolzhausen blühte beim Bezirksschützentag auf: Der Verein stellte den offiziellen Schützenkönig und den inoffiziellen Meister der Fahnenschwinger gleich mit.
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Viele Teilnehmer, wenige Zuschauer: Der Festzug war prächtig.
Viele Teilnehmer, wenige Zuschauer: Der Festzug war prächtig.
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Der lange Festzug war geprägt von silbern blitzenden Ketten, und mit Federn geschmückten Hüten, dazu lachende Gesichter. Allen voran hatten freilich die frisch gekürten Könige Grund zur Freude: Raimund Sieblein von Heckenrose Irsching als bester Aufleger mit einem 13,34-Teiler, Luftpistolen-Spezialist Jürger Zehrer (99,62) von Eichenlaub Lohhof im Gau Massenhausen, Birgit Waldmann als Bezirks-Damenkönigin (48,66) aus Schwabniederhofen im Gau Schongau.
Strahlende Sieger: Bezirkskönig Werner Schleger (von rechts), aus dem Gau Pöttmes-Neuburg, Damenkönigin Birgit Waldmann und Luftpistolen-Ass Jürgen Zehrer.
Strahlende Sieger: Bezirkskönig Werner Schleger (von rechts), aus dem Gau Pöttmes-Neuburg, Damenkönigin Birgit Waldmann und Luftpistolen-Ass Jürgen Zehrer.
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Ein besonders breites Grinsen zierte das Gesicht von Werner Schleger: Mit einem Teiler von 15,81 hatte sich der Grimolzhausener den Titel des Bezirksschützenkönigs am Luftgewehr in einem Heimspiel gesichert, denn qualifiziert hatte er sich als Gaukönig der Gastgeber Pöttmes-Neuburg. Für ihn ein völlig neues Erlebnis: "Jahrzehntelang nichts getroffen, und auf einmal klingelt es halt", berichtete er lachend und führte seinen beiden stolzen Töchter durch die Stadt. Sein Geheimnis für den plötzlichen Erfolg? "Kein Training. Nicht mal während des Wettkampfs."
Spaß für Jung und Alt bot die Dult am Schrannenplatz.
Spaß für Jung und Alt bot die Dult am Schrannenplatz.
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Gute Laune dann auch in der Parkhalle, wo bei Speis und Trank die Besten geehrt und der Wettkampf besprochen wurden. Beim Einzug gaben die Fahnenträger ihr Bestes und fegten mit ihren Schwüngen beinahe die Weizengläser von den Biertischen, während die Baringer Blaskapelle zum Fest aufspielte. Oberbürgermeister Bernhard Gmehling und zahlreiche Ehrengäste klatschten anerkennend - Landrat Roland Weigert ließ sich bei so viel Zünftigkeit sogar zu Jubeljodlern hinreißen.
 
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Gauschützenmeister Alois Helfer dankte den Gastgebern und allen Helfern, besonders den Aktiven bei Eichenlaub Unterstall, die ihre Schießstätte für den Wettkampf zur Verfügung gestellt hatten. Das zweitägige Programm beinhaltete außerdem einen Bürgermeisterempfang, organisatorische Sitzungen des Bezirksschützenmeisteramtes und einen festlichen Gottesdienst in der Hofkirche mit Stadtpfarrer Herbert Kohler und Klinikseelsorger Anton Tischinger.
 
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Viele Schützen nutzten das schöne Wetter und mischten sich unter die Neuburger Bürger, die über den Krammarkt schlenderten und die Fahrgeschäfte auf der Dult bevölkerten. Ein Sonntag mit Volksfeststimmung in Neuburg.
 
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Sebastian Schanz
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