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Bergheimer präsentieren eine neue Komödie Ensemble bereichert das gemeindliche Leben

Der Theaterverein "versteht nur noch Bahnhof"

Bergheim
erstellt am 12.03.2018 um 19:24 Uhr
aktualisiert am 16.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Bergheim (ahl) Der Theatbericherverein Bergheim fährt einen Besucherrekord nach dem anderen ein, zum zweiten Mal in Folge kamen mehr als 1100 Zuschauer, lobte Vorsitzender Josef Kaufmann, applaudierte den Spielern und wünschte sich: "Macht weiter so".
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Bergheim: Der Theaterverein "versteht nur noch Bahnhof"
Ihr neues Spielerteam stellte Regisseurin Gerlinde Weidacher (v.r.) beim Theaterverein Bergheim vor: Rainer Siebenhüter, Burgi Schmidmeyer, Carola Schneider, Holger Meilinger, Benedikt Schmidmeyer, Johannes Seitle, Willi Donabauer, Petra Cacek, Raphaela Bauer, Jürgen Bauer und Dominik Cacek. - Foto: ahl
Bergheim

Denn die Leistung der Schauspieler sei es, die die Leute motiviere, sich die Vorstellungen anzusehen. Fünf Aufführungen waren es, mit insgesamt genau 1110 Zuschauern, wie Rainer Siebenhüter in Vertretung für Schriftführerin Tanja Medele präzisierte. Die Rekordzahl dürfte lange Bestand haben, denn heuer dürfen nur noch 192 Karten pro Vorstellung verkauft werden. "Der Brandschutz spielt nicht mehr mit", teilte Spielleiterin Gerlinde Weidacher mit, als sie das neue Theaterstück "I versteh bloß Bahnhof" von Ulla Kling ankündigte. Geprobt wird bereits seit Wochen, Premiere ist am letzten Aprilwochenende, der Vorverkauf beginne am Samstag, 7. April. Kling sei keine unbekannte Autorin in Bergheim, meinte Weidacher und zählte einige Erfolgsstücke auf, die der Theaterverein bereits aufgeführt hat, unter anderem "Die drei Dorfheiligen". Heuer führt sie erstmals alleine Regie und stellte ihre elf Akteure vor, darunter zwei neue: Benedikt Schmidmeyer und Dominik Cacek, die jeweils mit ihren Müttern auf der Bühne stehen werden. "Ich freue mich sehr darauf", sagte Petra Cacek, was vom Sohnemann mit einem gemurmelten, aber deutlich hörbaren "ich mich nicht" kommentiert wurde. "Die Gaudi, die die Spieler haben, überträgt sich auf das Stück", versprach Kaufmann amüsante Aufführungen. Ebenfalls mit von der Partie sind Carola Schneider, Willi Donabauer, Rainer Siebenhüter, Johannes Seitle, Jürgen Bauer, Raphaela Bauer, Burgi Schmidmeyer und Holger Meilinger.

Heuer habe sich der Verein bereits beim Neubürgerempfang eingebracht, begann Kaufmann den Ausblick auf die heuer geplanten Aktivitäten. Dem Höhepunkt der eigenen Theateraufführungen soll am Freitag, 29. Juni, der Besuch der Freilichtbühne Schiltberg folgen, wo "Robin Hood" gespielt wird. Wenn sich genügend Mitfahrer anmelden, soll ein Bus eingesetzt werden. Im Juni will der Theaterverein das 140-jährige Feuerwehrjubiläum in Bergheim mitfeiern, im August wieder Ferienprogramm anbieten.

Kurz und bündig war Kaufmanns Rückblick ausgefallen. Der Verein hat 67 Mitglieder, somit dank eines Eintritts eines mehr als im Vorjahr. "Dreistes Stück im Greisenglück" hatte der Titel des Theaterstücks im vergangenen Jahr gelautet, das erste unter neuer Regie von Gerlinde Weidacher und Georg Graf. Ein besonderes Highlight während der Proben war der Besuch von Winfried Frey, wofür Siebenhüter Georg Graf explizit dankte: "Das war eine gelungene Überraschung". Der Erfolg des Theaterstücks wurde dann im Juli mit einem Grillfest der Akteure mit ihren Familien gefeiert. Am Ferienprogramm des Theatervereins hatten 15 Mädchen teilgenommen, mit denen Tanja Medele spielerisch ein kleines Zirkusstück eingeübt und anschließend vor den Eltern aufgeführt hatte.

Von Andrea Hammerl
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