Kreisliga Neumarkt/Jura West
TSV Heideck gastiert bei SV Cronheim und soll „Herz zeigen“

23.05.2024 | Stand 23.05.2024, 20:00 Uhr

Szene aus dem Hinspiel: 1:1 hieß es am Ende zwischen dem TSV Heideck mit Maximilian Schwarz (Mitte) und dem SV Cronheim. Foto: Loy

Nächste Etappe im Meisterrennen der Kreisliga Neumarkt/Jura West: Tabellenführer TSV Heideck gastiert am Sonntag (15 Uhr) beim SV Cronheim und hat damit erneut einen Abstiegskandidaten vor der Brust. Gleichzeitig ist es das Duell gegen die ab Juli neue sportliche Heimat für den aktuellen TSV-Coach Christoph Huber. Ein Spiel mit besonderer Note also, oder?

Direkter Vergleich eine Warnung, Form spricht klar für Heideck

„Klares Nein“ sagt Heidecks Übungsleiter. „Ich konzentriere mich nur auf den TSV und alles andere sind Nebensächlichkeiten. Wir wollen wieder Herz zeigen und alles dafür tun, in Cronheim zu gewinnen.“ Das wird keine leichte Aufgabe. In Cronheim hatte der TSV zuletzt nämlich wenig mitgenommen. Den letzten Sieg gab es im September 2017, alle anderen Partien gingen in letzter Zeit auswärts an die Gastgeber. Und auch im Hinspiel der laufenden Saison kam Heideck auf eigenem Platz nicht über ein 1:1 hinaus. Jetzt hat der Gegner laut Huber nichts zu verschenken: „Es ist eigentlich klar, dass Cronheim in die Relegation muss. Deshalb können sie völlig befreit aufspielen und sich in jeder verbleibenden Partie Selbstvertrauen holen.“

Wenn auch der direkte Vergleich Warnung sein sollte: Zur Wahrheit gehört auch, dass Cronheim die vergangenen drei Spiele allesamt verlor. Unter anderem war ein 0:9 gegen den Tabellendritten Büchenbach dabei. Und die Heidecker, die sind in Form: Nach der Niederlage gegen Alesheim Ende April (0:2) holte der TSV nun vier Siege am Stück, drei davon – mit jeweils einem Tor Unterschied – gab es gegen Cronheims Konkurrenten im Abstiegskampf.

Grundtugenden sind gefragt

„Wir haben jetzt vier wirklich schwere und anstrengende Spiele für uns entscheiden können, was ich von meiner Mannschaft in Cronheim auch sehen möchte. Da geht es um Selbstbewusstsein, Einsatzbereitschaft und Mut. Das haben wir zuletzt gegen Veitsaurach gerade im ersten Durchgang vermissen lassen“, so Huber, der auch weiß: „Cronheim kann aus dem nichts durch Standards zuschlagen, was wir in der Vergangenheit immer wieder schmerzlich erfahren mussten. Das heißt: Zeit, dass sich was dreht.“

Wenn es nach ihm geht, wird der TSV Heideck die Heimfahrt also mit drei Punkten und der verteidigten Tabellenführung antreten. Schönspielerei wird laut dem Heidecker Übungsleiter dabei in Cronheim nicht weiterhelfen, sondern „Leidenschaft und Kampf“.

Parallel empfängt am Sonntag der Tabellenzweite SV Alesheim (ein Punkt Rückstand auf Heideck) den Vierten SV Marienstein. Der Tabellendritte Büchenbach (drei Punkte Rückstand auf die Spitze) gastiert zeitgleich bei der SG Pfofeld/Theilenhofen.

ctc/HK