Perfektes Rennen und Bestzeit
Georg Knoll aus Thalmässing und Barbara Benz aus Hilpoltstein sind froh

09.07.2024 | Stand 09.07.2024, 11:40 Uhr |

Georg Knoll ist im Ziel. Fotos: privat

Jubelnd und die Arme nach oben gerissen lief Georg Knoll in diesem Jahr beim Challenge in Roth ins Ziel. „Im Ziel hatte ich richtig Spaß! Ich wollte nicht so einlaufen wie letztes Jahr, wie ein 80-Jähriger“, sagt er. „Die Hitze letztes Jahr hat mich ausgezehrt, das Wetter dieses Jahr war perfekt für mich“, erzählt er. Das Rennen lief dieses Jahr „hervorragend“, sagt der Thalmässinger, der seine vierte Langdistanz in Roth absolviert hat. Das Schwimmen sei perfekt gelaufen, das Radfahren gut. Beim Marathon am Ende: „Da muss man leidensfähig sein“. „Ich bin in der Euphorie etwas schnell losgelaufen. Bei Kilometer 15 und 28 war es dann etwas zäh. Aber man muss einfach weiterlaufen, dann geht es wieder“, sagt Knoll. Mit 10:32 Stunden schaffte er es ins Ziel. „Ich bin zufrieden.“ Ihm sei es nicht vorrangig um die Zeit gegangen: „Ich finde es toll, das Feeling an diesem Tag zu erleben und bin dankbar, dass ich das mit 55 Jahren noch machen kann.“

Barbara Benz hat beim diesjährigen Rennen mit 10:46 Stunden ihre persönliche Bestzeit aufgestellt. „Ich habe erst im Ziel erfahren, dass ich unter elf Stunden gekommen bin“, erzählt sie am Tag danach. Bisher war ihre persönliche Bestzeit 11:33 Stunden. „Ich habe nach meinem Richtzeitplan schon gedacht, dass ich in die Richtung kommen könnte und habe im April eine neue Marathonbestzeit geschafft, trotzdem muss alles passen“, sagt sie. Beim Schwimmen habe sie sich gut gefühlt, beim Radfahren sei sie viel schneller gefahren, als gedacht und obwohl Laufen eigentlich ihre liebste Disziplin sei, habe sie sich hier zeitweise „gar nicht gut“, gefühlt. Der Kreislauf meldete sich, „aber meine Beine sind weiter gelaufen.“ Und genau das tat sie auch: Einfach weiter laufen, dann wurde es besser. Am Ende konnte sie mit ihren zwei kleinen Töchtern ins Ziel einlaufen. Und der Schmerz danach, das sei „ein schöner Schmerz!“

HK