Unwetterwarnung
Sturm und Hagel: DWD warnt vor schweren Gewittern in Teilen Nieder- und Oberbayerns

10.07.2024 | Stand 10.07.2024, 20:05 Uhr |

Ein Blitz leuchtet am frühen Morgen über der Landschaft mit einem blühenden Sonnenblumenfeld. − Foto: Patrick Pleul/dpa

Nach der Hitze kommt das Sommergewitter: Für Mittwochnachmittag bestand laut Deutschem Wetterdienst (DWD) besonders im Süden und Osten Bayerns „lokal die Gefahr von schweren Gewittern mit heftigem Starkregen, großem Hagel sowie vereinzelt schweren Sturmböen“.



Laut dem DWD konnte es im Laufe des Tages immer mal wieder zu Gewittern kommen – bei Temperaturen um die 30 Grad. Auch örtliche Unwetter mit Starkregen waren möglich. Die Modelle würden allerdings sehr unterschiedliche Szenarien zeigen, sagte ein Sprecher des DWD. „Ich bin zuversichtlich, dass ein Großteil Bayerns ohne durchkommt, aber ein Gewitterpotential ist fast überall da.“

Grund war Tief „Elke“, das sich mit seinem Kern über der Nordsee befindet und mit südwestlicher Richtung schwülwarme Luft nach Deutschland schaufelt, wie DWD-Meteorologe Sebastian Schappert sagte.

Warnung vor Starkregen und Hagel



Betroffen war vor allem der Alpenrand. Für Stadt und Landkreis Rosenheim sowie die Landkreise Altötting, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf am Inn, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen sprach der DWD am Nachmittag sogar eine Warnung vor schwerem Gewitter (Stufe 3 von 4) aus. Hier konnten Starkregen von 40 Liter pro Quadratmeter und Hagelkörner mit bis zu drei Zentimeter Durchmesser herunterkommen. Zudem prognostizierte der Wetterdienst Sturmböen von um die 80 Kilometer pro Stunde. Auch für Niederbayern sprach der DWD für den Landkreis Freyung-Grafenau, sowie Stadt und Landkreis Passau und den Raum Landshut eine Warnung aus.

In der Nacht zu Donnerstag nimmt laut der Vorhersage das Gewitterrisiko wieder ab, örtlich sei Nebel mit Sichten unter 150 Meter nicht ausgeschlossen.

− dpa/ajk/kl