Ehemalige Gartenanlage in der Dürrau
Müll und Essensreste

08.03.2024 | Stand 08.03.2024, 5:00 Uhr

Wüst und unordentlich sieht die aufgelassene Gartenanlage in Manchings Norden aus. Foto: Schmidtner

Einem illegalen Müllplatz gleicht die zum Teil verwilderte ehemalige Gartenanlage am nördlichen Ortsrand von Manching hinter der Hochwasserschutzmauer der Sternau.

Auf Anordnung des Landratsamtes mussten die im Außenbereich ohne Genehmigung errichteten Hütten in den von den Gartlern gepachteten Parzellen und Flächen bis 2021 abgerissen werden. Die zuerst gesetzte Frist war sogar verlängert worden. Es gehört sich aber, so denkt man unwillkürlich beim Blick auf das Areal, dass nicht mehr benötigtes Gartenmaterial auch entsorgt wird. Warum die Gartler, die dort jahrelang Gemüse und Früchte angebaut haben, das Interesse an der weiteren Benutzung verloren haben, kann man nur erahnen.

Kein schöner Anblick für Spaziergänger

Am 29. September 2017 waren alle Grundstücksbesitzer von der Behörde aufgefordert worden, die Holz- und Blechhütten bis spätestens 26. Oktober 2018 zu entfernen. Auch mussten alle dort gelagerten Gegenstände beseitigt werden.

Es ist kein schöner Anblick für Anwohner und Spaziergänger, die in der weiten Flut der Dürrau spazieren gehen. Denn sie haben die halbverfallene Anlage, umgefallene Gemüsestangen und Gartengerätschaften im Blick.

Hobbygartler stören sich daran

Störend finden einige Hobbygartler, dass eine Pächterin sporadisch und trotz wiederholter Beschwerde ihre häuslichen Müll- und Essensreste dort einfach ablagert. Die angrenzenden Gartler befürchten, dass durch den Abfall neben Mäusen auch Ratten angelockt werden.