Im Pfaffenhofener Tierheim
Kaninchen Basti und 17 Artgenossen hoffen auf ein neues Zuhause

09.06.2024 | Stand 09.06.2024, 7:01 Uhr |

Kaninchen Basti lebt jetzt unterm Dach der Tierherberge, weil die Außenanlagen beim Unwetter Schaden genommen haben. Foto: Bendisch

Das grüne Leckerli schmeckt, aber nach draußen darf Kaninchen Basti nicht: Mit 17 weiteren Artgenossen wohnt der Kleine jetzt wieder beengt unter dem Dach der Pfaffenhofener Tierherberge an der Weiberrast. Schuld ist der Dauerregen vom Wochenende, der Schäden angerichtet hat.



„Wir sind hier zwar auf dem Berg, aber die Regenmassen haben uns dennoch sehr mitgenommen“, sagt Doris Siegenthaler-Braun, die sich um die Kleintiere kümmert. In Eigenarbeit hatten die Tierfreunde eine perfekte überdachte Außenanlage für die Langohren gebaut, mit Holzhäusern, viel Auslauf und Grün. Jetzt sind die Häuser feucht, es müffelt modrig. Die Betreuerin: „Wir wissen im Moment einfach nicht, ob wir alles abreißen und neu anfangen müssen“.

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Tierschützer hoffen auf Vermittlungen



Jetzt hofft man, möglichst viele Tiere in artgerechte Außenhaltung vermitteln zu können. Da Kaninchen einen großen Bewegungsdrang haben, sollten dabei jedem Tier mindestens drei Quadratmeter zur Verfügung stehen: „Nach oben offen.“ Wichtig sind zudem ein isoliertes Häuschen, Möglichkeiten zum Spielen und Verstecken und ein absolutes Muss ist die Gesellschaft von Artgenossen.

Interessenten können sich melden



Einen Termin zum Kennenlernen der netten Nager können Interessenten unter Telefon (08441) 490244 vereinbaren. Doris Siegenthalter-Braun: „Von einem bis vier Kilo, spitze Ohren, Schlappohren, langes oder kurzes Haar, einfarbig oder gefleckt – wir haben so ziemlich alles.“ Über eine finanzielle Unterstützung zur Renovierung oder zum Wiederaufbau der Außenanlage würden sich die Tierfreunde sehr freuen; Infos dazu gibt es unter www.tierherberge-paf.de.