Torjäger Ratberger trifft doppelt
4:2 nach Verlängerung gegen Karlshuld: FC Tegernbach bejubelt Klassenerhalt in der Kreisklasse

23.05.2024 | Stand 23.05.2024, 21:53 Uhr

Julian Lamshöft (rechts) und der FC Tegernbach belohnten sich für einen starken Kampf und behielten gegen Johannes Ansorge und den SV Karlshuld am Ende die Oberhand. Foto: Enzmann

Der FC Tegernbach hat den Klassenerhalt in der Kreisklasse 2 Donau/Isar geschafft. Das Team von Trainer Oguzhan Halici setzte sich am Donnerstagabend in der Relegation mit 4:2 n. V. gegen den SV Karlshuld durch.

FC Tegernbach - SV Karlshuld 4:2 n. V. (1:0, 2:2): Tegernbach startete auf dem Platz in Hundszell stark und ging bereits nach neun Minuten in Führung: Christoph Ratberger verwertete eine Freistoßflanke von Spielertrainer Halici zum 1:0. Die Karlshulder kamen erst ab der 25. Minute besser in die Partie. Alex Libeg vergab kurz vor dem Pausenpfiff die riesen Chance zum Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel machte es sein Sturmpartner Daniel Anrehm besser, als er die Flanke von Johannes Ansorge zum 1:1 nutzte (47.). Die meisten dachten wohl, dass die Partie damit kippt, doch stattdessen schlug wieder der FCT zu: Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum schoss Julian Lamshöft einen zu kurz abgewehrten Ball ins SVK-Tor (60.). Karlshuld drückte danach vehement, hatte aber nur eine hundertprozentige Chance, als Matthias Stegmeir im Eins-gegen-eins an FCT-Keeper Lukas Heinzinger scheiterte. Mit dem letzten Angriff gelang Karlshuld doch noch das 2:2: Sascha Feger schob nach schöner Ballstafette ein (90. + 3.). Das Momentum schien in der Verlängerung auf Seiten des A-Klassen-Zweiten, doch wieder schlugen die Tegernbacher zu: Der starke Ratberger lupfte den Ball ins lange Eck zum 3:2 (95.). Tegernbach verteidigte weiter leidenschaftlich und schaffte in der 108. Minute die Entscheidung: Nach Freistoßflanke von Halici unterlief Stegmeier ein Eigentor zum 4:2-Endstand. „Das war heute nicht unser Tag, wir waren einfach nicht effektiv genug“, haderte SVK-Trainer Dominik Berchermeier. Tegernbachs Halici war dagegen erleichtert: „Wir sind glücklich, dass wir den Kopf noch aus der Schlinge ziehen konnten. Auch wenn die Partie lange ausgeglichen war, hat sich die Mannschaft diesen Sieg verdient. Jetzt wird gefeiert.“

kuk