Mittel für kommunalen Hochbau
Stimmkreis Neuburg-Schrobenhausen erhält knapp 8,2 Millionen Euro vor allem für Bildungseinrichtungen

11.06.2024 | Stand 11.06.2024, 15:00 Uhr

Symbolbild: Pixabay

Die Kommunen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sowie der Landkreis selbst erhalten aus dem Säckel des Freistaats Zuwendungen für hiesige Hochbaumaßnahmen im Millionenbereich. Für den kommunalen Hochbau stehen in diesem Jahr insgesamt 1,07 Milliarden Euro zur Verfügung, wie der CSU-Landtagsabgeordnete Karl Straub am Montag bekannt gemacht hat. Das seien sieben Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Auch der Landkreis kommt in den Genuss neuer Mittel

Auch der Stimmkreis 125 – also der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und die drei Pfaffenhofener Kommunen Hohenwart, Gerolsbach und Scheyern – kommt dabei in den Genuss von neuen Mitteln. Es freue ihn, dass der Stimmkreis heuer 8.180.000 Euro erhalte, so Straub. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen profitiert etwa die Stadt Neuburg. Sie erhält einen Baukostenzuschuss zum Neubau der Kinderkrippe am Schwalbanger (200.000 Euro) sowie für die Erweiterung des Brändström-Kindergartens (25.000 Euro). Der Landkreis kann sich über Mittel für die Beschaffung der Erstausstattung für das Berufliche Schulzentrum Neuburg (49.000 Euro) und für die Erweiterung des Gymnasiums Schrobenhausen (1.797.000 Euro) freuen. Auch die Gemeinde Oberhausen bekommt gleich mehrere Bescheide aus München: Für die Erweiterung der Grundschule Oberhausen mit Errichtung von Freisportanlagen (248.000 Euro) sowie für den Neubau der Kindertageseinrichtung (493.000 Euro).

Die Gemeinde Karlskron bekommt ebenfalls mehrfach Förderungen: Für die Erweiterung der Grund- und Mittelschule mit Neubau einer Mensa, Sporthalle und Freisportanlagen (116.000 Euro) sowie für den Neubau des Kindergartens Haus Sonnenschein (326.000 Euro). Der Markt Rennertshofen wiederum freut sich über Gelder für den Ersatzneubau einer Sporthalle für den Schulsport (392.000 Euro). Und die Gemeinde Rohrenfels bekommt Unterstützung bei Umbau und Erweiterung ihrer Kindertageseinrichtung (262.000 Euro).

Zuschüsse auch für die Stadt Schrobenhausen

Im südlichen Landkreis kann sich vor allem die Stadt Schrobenhausen freuen. So wurde ein Baukostenzuschuss zum Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung Comenius (488.000 Euro) genehmigt sowie Mittel für die Erweiterung der Kindertageseinrichtung Lummerland (215000 Euro). Zudem erhält die Lenbachstadt Zuschüsse für die Erweiterung der Kindertageseinrichtung Drei Linden (105.000 Euro). Die Gemeinde Berg im Gau erhält ebenfalls Mittel für den Neubau der Kindertageseinrichtung (260.000 Euro). In Langenmosen werden derweil Förderungen für die Generalsanierung und den Umbau der Kindertageseinrichtung St. Placida (113.000 Euro) erwartet.

Im Nachbarlandkreis Pfaffenhofen – drei nahe Gemeinden zählen zum hiesigen Stimmkreis – bekommt das Landratsamt einen Baukostenzuschuss für Umbau und Erweiterung der Fach- und Berufsoberschule in Scheyern (143.000 Euro). Apropos Scheyern: Die Gemeinde hat die Generalsanierung der Freisportanlagen der Mittelschule gestemmt und freut sich über einen Zuschuss (9000 Euro) aus München. Die Marktgemeinde Hohenwart erhält unterdessen Mittel für den Neubau der Grund- und Mittelschule mit Sportanlagen (2.258.000 Euro) sowie für die neue Kinderkrippe (681.000 Euro).

Es sind auffallend viele Betreuungseinrichtungen und Schulen unter den geförderten Projekten im Stimmkreis 125. „Bildung bleibt die wichtigste Investition in die Zukunft unserer Kinder. Mit dieser kräftigen Erhöhung der Zuschüsse wird der Freistaat seiner Verantwortung gerecht, eine ausgewogene Infrastruktur in allen Landesteilen Bayerns zu erhalten“, so die Aussagen von Straub. Gefördert werde demnach vor allem der Bau und die Sanierung von Schulen, schulischen Sportanlagen und Kindertageseinrichtungen. Die bayerischen Bezirke, Landkreise, Städte und Gemeinden erhalten laut Straub in diesem Jahr insgesamt die Rekordsumme von rund 11,38 Milliarden Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich.

DK