Ordnungsamt appelliert an Eigentümer
Stadt Neuburg mahnt Bewuchs an: Hecken und Bäume sollen besser getrimmt werden

25.06.2024 | Stand 25.06.2024, 15:00 Uhr |

Hecken und Bäume müssen besser getrimmt werden, damit sie nicht in den öffentlichen Verkehrsraum hineinwachsen. Darauf hat das Ordnungsamt der Stadt Neuburg hingewiesen. Symbolbild: Warnecke, dpa

Mitarbeiter des Ordnungsamtes Neuburg haben laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung zuletzt vermehrt festgestellt, dass Bäume, Hecken oder auch Sträucher von Privatgrundstücken in den öffentlichen Verkehrsraum hineingewachsen sind.

„Hierdurch können Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrer behindert werden“, so die Meldung. Besonders gefährlich sei es, wenn an Eckgrundstücken die Sicht stark eingeschränkt werde oder Verkehrszeichen, Straßenlampen sowie Straßennamensschilder von Bewuchs verdeckt werden. „Darüber hinaus stellt auch die Einengung der Geh- und Radwege durch überwachsende Gehölze nicht nur eine Erschwernis dar, sondern oft auch eine Gefährdung“, wie es aus dem Büro von OB Bernhard Gmehling weiter heißt.

Besitzer der Grundstücke sind mitverantwortlich

Es wird von der Stadt ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Verkehrssicherung nicht nur eine Sache der Straßenverkehrsbehörde ist, sondern dass auch die Besitzer der Grundstücke entlang der Straßen für die Verkehrssicherheit mitverantwortlich sind. „So schön manche Bäume, Hecken und Anpflanzungen auch sein mögen, sie dürfen aber nicht zu einem Ärgernis oder gar zur Gefahr für andere werden.“

Die Stadt Neuburg bittet deshalb alle Grundstücksbesitzer, ihre Bäume, Hecken und Sträucher zu überprüfen und so weit zurückzuschneiden, dass das „vorgeschriebene Lichtraumprofil“ eingehalten wird. Dürre Bäume und Äste können ebenfalls eine Gefahr bedeuten und müssen, wenn sie den öffentlichen Verkehrsraum gefährden, beseitigt werden. Zudem sind Anlieger verpflichtet, die Gehwege und Abwasserrinnen zu säubern und frei zu halten.

Was im Verkehrsraum zu beachten ist

Für die Freihaltung von Bewuchs gilt demnach, dass auf Geh- und Radwegen eine lichte Durchgangshöhe von 2,50 Metern einzuhalten ist. Für den Kfz-Verkehr muss diese Höhe mindestens 4,50 Meter betragen. Auch im Bereich von Straßenlampen, Verkehrs- und Straßennamensschildern seien Bäume, Hecken und Sträucher so weit zurückzuschneiden, dass Lampen ihre Funktion erfüllen und Beschilderungen erkannt werden. Ansonsten müsse die Stadt auf Kosten der Eigentümer freischneiden.

DK