In kurzer Zeit tiefe Einblicke gewonnen
Sieben Mädchen versuchen sich beim Girls Day am 3D-Drucker im Bereich Orthopädietechnik

01.05.2024 | Stand 01.05.2024, 11:00 Uhr |

Mit Spaß und Eifer sind die Teilnehmerinnen des Girls Day bei der Sache. Foto: Heike Bauer

Einen spannenden Tag rund um die Themen 3D-Technik und Gesundheit erlebten sieben neugierige Mädchen beim Girls Day der Firma helpline. Der Schrobenhausener Betrieb, der heuer zum ersten Mal an der deutschlandweiten Aktion teilnahm, war überwältigt vom regen Interesse der jungen Leute: „Unsere Plätze waren ruckzuck vollständig ausgebucht“, freut sich der Inhaber und Orthopädietechnikmeister Christoph Kurzhals.

Kein Wunder – die Mädchen hatten schließlich die Chance, in ein spannendes und zugleich innovatives Arbeitsfeld hineinzuschnuppern: die Anwendung des 3D-Drucks in der Orthopädietechnik.„Die Digitalisierung macht auch vor dem Handwerk nicht Halt. Die Innovationen und Potenziale sind riesig. Und es macht richtig Spaß, hier Neuland zu betreten und auszuprobieren, was alles möglich ist.“ Man sieht der Orthopädietechnikermeisterin Heike Bauer die Begeisterung richtig an, wenn sie von den Zukunftspotenzialen ihres Berufs erzählt: „Schuheinlagen zum Beispiel können wir mittlerweile noch kundenindividueller mit einem 3D-Drucker produzieren.“

Das durften die Teilnehmerinnen während des kurzweiligen Programms selbst miterleben. Aus ihren digitalen Fußscans erstellten sie am Computer die Vorlagen für den Drucker. Anschließend konnten sie der Orthopädietechnikerin über die Schulter schauen und selbst an der Werkbank ihr Talent beim Gipsen ausprobieren. Die Teilnehmerinnen waren sich einig, dass sich der Tag gelohnt hatte. „Es ist toll, dass wir in so kurzer Zeit so tiefe Einblicke in den Beruf gewinnen konnten. Das Arbeiten mit dem 3D-Druck machte richtig Spaß,“ resümierten die Mädchen als Fazit über diesen lehrreichen Tag.

Der Mädchen-Zukunftstag richtet sich an junge Menschen in der Berufsfindungsphase und möchte sie unterstützen, Berufe kennenzulernen, in denen Mädchen unterrepräsentiert sind. Er findet jährlich statt und konnte heuer über 23000 Angebote in ganz Deutschland verzeichnen.

SZ