Kreisklassisten aus dem Altlandkreis Schrobenhausen
Schaulaufen vor der Aufstiegsrelegation: TSV Hohenwart zu Gast in Zuchering – Steigt SC Mühlried schon am Montag ab?

16.05.2024 | Stand 16.05.2024, 13:04 Uhr |

Aufgrund von vielen Verletzungen in der Ergebniskrise: Der SV Steingriff mit Kai Schilling (l.) und Lucio Nicolei (r.) holte in seinen vergangenen fünf Partien insgesamt nur einen mickrigen Punkt. Foto: M. Schalk

Wenn man auf die fünf Kreisklassenvertretungen aus dem Altlandkreis Schrobenhausen blickt, dann geht es nur noch für den BSV Berg im Gau und den SC Mühlried um wichtige Zähler. Der SV Steingriff und die DJK Langenmosen können die Saison hingegen ruhig ausklingen lassen, für den TSV Hohenwart ist am Pfingstwochenende Schaulaufen vor der Aufstiegsrelegationsrunde angesagt.

Kreisklasse Donau/Isar 2

SV Zuchering - TSV Hohenwart (Samstag 14 Uhr): Schon seit dem vergangenen Sonntag steht fest, dass die TSV-Mannen um Spielertrainer Patrick Spieler nicht mehr vom zweiten Tabellenrang zu verdrängen sind. Nach dem 1:0-Heimerfolg über den FC Hettenshausen beträgt der Vorsprung der Paartaler auf die nachfolgenden Tabellenplätze vier Punkte. Auf der vierten Position liegt der samstägige Gegner der Paartaler, der mittlerweile die beste Defensivreihe der Liga besitzt. Zu verdanken hat dies der SVZ einer bärenstarken Rückrunde: In zehn Partien nach der Winterpause kassierte er nur drei Gegentreffer, und lediglich gegen den Meister TSV Lichtenau setzte es hierbei eine Niederlage (1:2). Am vergangenen Wochenende triumphierten die Zucheringer mit 2:1 gegen den FC Tegernbach. Die Hürde aus Sicht der Paartaler ist also hoch. Viel wichtiger für die Hohenwarter Fußballer ist allerdings die folgende Aufstiegsrelegationsrunde. Ihr Gegner hierfür wird übrigens erst am Samstagabend ausgelost.

Kreisklasse Neuburg

SG Münster/Holzheim – DJK Langenmosen (Montag 15 Uhr): Für die DJK um Spielertrainer Alexander Langen, welche am vergangenen Wochenende spielfrei war, geht es in den verbleibenden drei Partien um nicht mehr viel. Der Klassenerhalt ist bei zwölf Punkten Vorsprung eingetütet – und auf Rang zehn sind es auch schon sieben Zähler Vorsprung, was einen einstelligen Tabellenplatz im Schlussklassement wahrscheinlich macht. Am Montag könnten die Blauweißen nun zudem zum Zünglein an der Waage im Aufstiegskampf werden, geht es doch zur zweitplatzierten Spielgemeinschaft aus Münster und Holzheim. Jene hat sich – nach vier Niederlagen am Stück – wieder gefangen und mit einem 4:1-Erfolg im Topspiel beim BSV Berg im Gau ihre Aufstiegsambitionen untermauert. Sechs Punkte beträgt aktuell der Rückstand der SG, die im Hinspiel mit 4:1 gewann, auf den Klassenprimus TSV Burgheim – und mit den drittplatzierten Kickern des SC Ried sind die montägigen Gastgeber punktgleich. Ausrutscher darf sich die Spielgemeinschaft folglich nicht mehr erlauben, mit der DJK gastiert nun aber die drittbeste Rückrundenmannschaft in Münster.

TSV Burgheim - BSV Berg im Gau (Montag 15 Uhr): Nur mit einem Sieg am Montag beim Tabellenführer könnten die Fußballer aus Berg im Gau ihre kleine Resthoffnung im Aufstiegskampf wahren. 40 Punkte hat der viertplatzierte BSV auf dem Konto, drei Zähler beträgt der Rückstand auf Rang zwei, der direkte Vergleich mit der dort liegenden SG Münster/Holzheim ging aber durch die 1:4-Pleite im jüngsten Duell verloren. Klar auf Meisterschaftskurs sind hingegen die Burgheimer, die mit 49 Zählern auf der Habenseite nur noch vier Punkte aus den verbleibenden drei Spieltagen brauchen, um den Kreisligaaufstieg perfekt zu machen. 16 von 18 möglichen Zählern holten die montägigen Gastgeber zuletzt, mit 60 Saisontreffern besitzen sie die beste Offensivreihe der Liga. Das erste Aufeinandertreffen zwischen dem TSV und den Berg im Gauern war an Dramatik nicht zu überbieten. Beim damaligen 4:3-Heimerfolg des BSV gab es neben den vielen Toren auch satte vier Zeitstrafen.

TSG Untermaxfeld - SV Steingriff (Montag 15 Uhr): In ihren fünf jüngsten Partien holten die Steingriffer insgesamt nur einen Zähler – schwächer war in diesem Zeitraum niemand aus ihrer Spielklasse. Im Klassement liegt die Elf um das Trainergespann Martin Dittenhauser/Andreas Brumm aber trotzdem weiterhin auf Platz sechs. Nur unwesentlich besser sieht es beim montägigen Gegner aus Untermaxfeld aus: Auch bei ihm scheint bereits seit einigen Wochen die Luft raus zu sein. Das jüngste 2:3 beim SC Rohrenfels war bereits die dritte Niederlage am Stück für die fünftplatzierte TSG, welche derzeit drei Punkte vor den Steingriffern liegt. Im Hinspiel war der SVS noch zu einem klaren 3:0-Erfolg gekommen, aber in der Rückrunde präsentierte er sich wie ein Abstiegskandidat. So holten die Lilaweißen erst zehn Zähler in der zweiten Halbserie, lediglich zwei Teams in der Kreisklasse Neuburg waren noch schwächer

Kreisklasse Aichach

TSV Kühbach - SC Mühlried (Montag 15 Uhr): Zuletzt vier Niederlagen am Stück haben dafür gesorgt, dass der SCM im Kampf um den Klassenerhalt denkbar schlechte Karten hat. Mittlerweile fünf Zähler beträgt der Rückstand des Schlusslichtes – sowohl auf den Relegationsrang als auch auf das rettende Ufer. Zwar schlugen sich die Blauweißen am vergangenen Wochenende gegen den Klassenprimus TSV Inchenhofen beachtlich, kassierten mit einem 0:3 aber letztlich doch ihre 14. Saisonniederlage im 21. Match. Am Montag geht es nun nach Kühbach – zu einem Team, welches im absoluten Niemandsland der Tabelle steht und am Mittwoch im Nachholmatch dem SV Echs-heim mit 0:1 unterlag. 30 Zähler hat der TSV auf dem Konto, Tabellenplatz sieben bedeutet dies für die Elf um das Trainergespann Emanuel Miok/Marcel Pietruska. Letzterwähnter ist mit zwölf Saisontreffern zudem der Toptorjäger der Kühbacher und hatte auch schon beim 3:1-Hinspielerfolg seiner Kühbacher eingenetzt. Für den SCM wiederum könnte im ungünstigsten Fall schon am Pfingstmontag der Abstieg besiegelt sein – nämlich dann, wenn er selbst verlieren sollte und die SG Mauerbach sowie der TSV Hollenbach II Punkte einfahren würden.

SZ