Neuburg

„Party mitananda“: Viel los beim Sommerpark

Musik der Band Mia und DaAnda und eine Fassbierverlosung am Tag der Vereine

05.08.2022 | Stand 05.08.2022, 18:06 Uhr
Ralf Schmitt

„Ein Prosit der Gemütlichkeit“ gab die Band Mia und DaAnda im Reggae-Sound zum Besten. Fotos: Schmitt

Von Ralf Schmitt

Neuburg – Am Donnerstag ab 19 Uhr hat der Tag der Vereine und Betriebe beim Neuburger Sommerpark auf dem Programm gestanden. Zuvor ließen es sich aber die Neuburger Seniorinnen und Senioren gut gehen. Sie hatten Gutscheine über zwei Getränke und eine Brotzeit erhalten. „Das ist ein sehr schöner Zug der Stadt“, freute sich Michael Fischer und alle am Tisch nickten zustimmend.

Mit dabei war ab 19 Uhr auch die Band Mia und DaAnda. Schon nach den ersten Takten war klar, wohin die musikalische Reise gehen würde. Bassist Tobias Seckel erklärte: „Wir spielen alles. Von den Wildecker Herzbuben bis hin zu AC/DC, je nach Stimmung und Publikum.“ Frontmann Ralf Breindl hielt sich an dieses Versprechen. Sogar das Bekannte „ein Prosit der Gemütlichkeit“ gab es in ungewohntem Reggae-Sound zu hören. Das Publikum war von der Vielseitigkeit der Musiker begeistert.

Mit „auf Dahoam“ und „Sommerdog“ spielten die vier Männer aus Ingolstadt und Umgebung auch zwei selbst komponierte Songs. Die Freude und das Herzblut welches die jungen Künstler in jedes ihrer Lieder legten, war deutlich spürbar. Dieser Funke sprang schnell über und sorgte für Partystimmung, welche auch an der Bühnendeko sichtbar war: „Mia und DaAnda, Party mitananda“, stand da zu lesen.

Mittlerweile hatte sich, bedingt durch die Selbstbedienung, an der Getränkeausgabestelle eine lange Schlange gebildet. Einer der Wartenden war Andreas Pfeiffer, ehemaliger Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74. Er hatte seiner alten Heimat einen Besuch abgestattet und fand es „nicht schlimm anzustehen“. „Allerdings wären mehr als eine Ausgabestelle sinnvoll gewesen“, meinte er.

Mehr Probleme mit der Regelung hatte Walter Liebe aus Neuburg. Er war am Tag zuvor alleine da und sagte: „Ich konnte ohne meinen Krug nicht mal auf die Toilette gehen, ohne Angst um das Pfand haben zu müssen.“ Am Donnerstag war er in Begleitung von Martina Grimm, ebenfalls aus Neuburg. Ihr fehlten die Aschenbecher auf den Tischen. Jürgen Miller aus Weichering war mit seiner Frau gekommen. Er findet: „Eine Bedienung wäre da schon angenehmer gewesen.“

Unterm Strich musste er aber nur sieben Minuten warten, bis er sein Getränk in den Händen halten konnte. Länger als zehn Minuten hat es auch zu Stoßzeiten nicht gedauert. In einem waren sich die Festbesucher allerdings einig – der Preis für eine Maß von nur 8,90 Euro ist zur Zeit „einzigartig“ niedrig.

Festwirt Christoph Gräbner und seine „rechte Hand“ Diana Ruß waren mit dem bisherigen Verlauf des Festes zufrieden. „Wir sind ein hohes Risiko eingegangen. Allein der Boden im Biergarten hat uns 15000 Euro gekostet. Wenn das Wetter nicht mitgespielt hätte, wären wir auf hohen Kosten sitzen geblieben“, sagte Gräbner.

Kurz nach 20 Uhr kam dann der Auftritt von Sepp Egerer. Egerer moderierte die Verlosung der von Juliusbräu gespendeten Bierfässern wie gewohnt locker und launig. Alle Vereine oder Betriebe, die mit fünf oder mehr Mitgliedern anwesend waren, erhielten einen Kasten Festbier von der Brauerei und durften an der Verlosung teilnehmen. Insgesamt hatten sich 31 Teilnehmer dazu qualifiziert. Als Erstes benötige Egerer eine Losprinzessin. Peter Gensberger von der Stadtkapelle meldete sich spontan. Um das Ganze auch geschlechtergerecht zu gestalten, machte Egerer „Petra die Erste“ aus ihm. Mit Perücke und Krone zog Gensberger den BSV Neuburg als Gewinner des dritten Preises, ein Zehn-Liter-Fass. Die beiden weiteren auserkorenen Prinzessinnen waren ohne Verkleidung und weitaus lieblicher anzusehen. Sie zogen den „Stammtisch Blaue Traube“ für 20 Liter Bier. Die Neuburger Pfadfinder durften sich über 30 Liter Gerstensaft freuen. Mit insgesamt 26 Festbesuchern ging der Sonderpreis von 30 Litern Julius Festbier an die Feuerwehr Neuburg. Damit deren Gewinn auch ordentlich gefeiert werden kann, spendete der Festwirt das nötige Grillfleisch dazu.

DK