Kreisliga Ostschwaben
Klare Sache im Kellerduell: FC Gerolsbach setzt sich beim TSV Firnhaberau mit 3:0 durch

20.05.2024 | Stand 20.05.2024, 20:54 Uhr |

Fest zugepackt: Gerolsbachs Keeper Christian Sturm (r.), der in dieser Szene gegen Florian Goldner rettete, musste am Pfingstmontag kein einziges Mal hinter sich greifen. Foto: H. Steurer

Der FC Gerolsbach scheint doch noch rechtzeitig auf Touren zu kommen. Nicht nur, dass die Schwarz-Weißen nun zum dritten Mal in Folge blieben: Das ungefährdete 3:0 am Pfingstmontag beim TSV Firnhaberau war zudem ihr zweiter Auswärtssieg in Folge. Einer, mit dem sie die Teilnahme an der Relegationsrunde eigentlich schon jetzt so gut wie sicher in der Tasche haben.„Das war ein Riesenschritt von uns in Richtung 13. Tabellenrang“, bestätigt FCG-Fußballchef Korbinian Reiner erleichtert: „Unser Glaube an den Klassenerhalt lebt dadurch mehr denn je.“

Dass sie das Kellerduell in der Firnhaberau keinesfalls verlieren durften, mit diesem Druck konnte die Gerolsbacher Elf erstaunlich gut umgehen. Von Beginn an gingen sie früh drauf, zwangen die Platzherren immer wieder zu weiten Bällen – und jene wurden dann von der felsenfest stehenden Defensivreihe der Schwarz-Weißen samt und sonders wegverteidigt. „Unser Matchplan ging diesmal tatsächlich voll auf“, bestätigt Reiner mit einer großen Portion Stolz.

Die frühe 1:0-Führung, für die Lennart Fuhrmann mit einem präzisen 18-Meter-Schluss ins lange Eck sorgte, spielte den Gerolsbachern zudem in die Karten. Und kurz vor dem Pausenpfiff legte Daniel Fischer zum 2:0 nach (42.). „Wie er dabei zunächst zwei Gegenspieler gekonnt aussteigen ließ und dann eiskalt vollendete, das hatte schon Klasse“, berichtet Reiner.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte der FCG alles fest im Griff, ließ keine gefährlichen Firnhaberauer Offensivaktionen zu. Das Einzige, was es am Pfingstauftritt der Schwarz-Weißen zu kritisieren gab: Sie bauten das Resultat nicht schon frühzeitig weiter aus. Chancen hierfür gab es zuhauf, laut Reiner waren sogar „drei Hundertprozentige“ darunter.

Was soll’s? In der 84. Minute klappte es ja doch noch mit dem alles entscheidenden 3:0: Nachdem sich ein TSV-Verteidiger böse verschätzt hatte, war der Weg plötzlich frei für Matthias Steurer – und der 21-Jährige ließ sich diese Gelegenheit ganz kaltschnäuzig nicht entgehen.

rks