Schrobenhausen

Katharina Spielberger: Südbayerische Meisterin im Jugendkartslalom

Fahrer des Motorsportclubs Schrobenhausen erreichten bei Mannschaftswertung in Marktoberdorf den fünften Rang

14.08.2022 | Stand 14.08.2022, 15:00 Uhr

Südbayerische Meisterin in der Klasse5 wurde Katharina Spielberger (Mitte) vom MSC Schrobenhausen. Foto: Spielberger

Von Hermann Spielberger

Schrobenhausen – Über zwei Tage erstreckte sich die Südbayerische Meisterschaft im Jugendkartslalom. Den Meistertitel sicherte sich Katharina Spielberger vom Motorsportclub (MSC) Schrobenhausen.

Tobias Kirschke schritt als erster bei leichtem Regen in der Klasse6 für den MSC in den Wettkampf ein. Wegen der schwierigen Verhältnisse war er zeitlich nicht so schnell unterwegs wie seine Mitstreiter. Er bewältigte seine Läufe fehlerfrei und belegte nach Tag eins den zwölften Rang. Die Klasse1 konnte schon auf trockener Strecke an den Start gehen. Jasar Sadovski war einer von 24 Fahrern. Im ersten Wertungslauf unterlief ihm ein Pylonenfehler, der ihm zwei Strafsekunden einbrachte, und ihn auf den elften Platz zurückwarf. 23 Fahrer waren es in der Klasse4. Annika Spielberger belegte nach dem ersten Tag mit fast zwei Sekunden Rückstand zur Spitze den für sie enttäuschenden zwölften Platz im Zwischenklassement.

Mit zwei schnellen und fehlerfreien Durchgängen verschafften sich Katharina Spielberger und Leon Ehleider in der Klasse5 unter 20 Teilnehmern mit den Plätzen fünf und sechs eine gute Ausgangsbasis für den zweiten Tag.

Am Finaltag steigerten sich alle MSC-Fahrer nochmals und machten ein paar Plätze nach vorne gut. In der Klasse6 startete Tobias Kirschke, diesmal im Trockenen, in den Wettkampf und verbesserte sich um einen Platz und verfehlte mit Rang elf die Top Ten. Jasar Sadovski hielt in seiner Altersklasse zeitlich nicht ganz mit, verbesserte sich dennoch um einen Platz und ergatterte mit Platz zehn den ersten Pokalplatz. Annika Spielberger machte ebenfalls zwei Plätze gut und erkämpfte sich den zehnten Platz im Klassement.

Ganz dicht beisammen war in der Klasse5 das Starterfeld nach dem ersten Tag, wo die ersten sechs Fahrer nur eine Sekunde voneinander getrennt waren. Leon Ehleider wiederholte seine gute Leistung vom Vortag und kämpfte sich auf Rang fünf vor. Trotz guter Leistung von ihm, war er am Ende enttäuscht über das Ergebnis, denn er erhoffte sich mehr und war mit Platz fünf knapp an der Teilnahme zum Bundesendlauf gescheitert. Katharina Spielberger hingegen holte die Konkurrenz im dritten Wertungslauf mit einer Spitzenzeit ein und lieferte sich im entscheidenden Durchgang ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Yanic Thomasini (MSC Marktoberdorf). Mit zwei hundertstel Sekunden Vorsprung hatte sie zum Schluss die Nase vorne und sicherte sich als Südbayerische Meisterin 2022 nach 2018 und 2021 zum dritten Mal die Teilnahme am ADAC-Bundesendlauf im Oktober in Friedrichshafen.

Beim MSC Marktoberdorf fand die südbayerische ADAC-Mannschaftsmeisterschaft, bei der der Kartclub aus Schrobenhausen mit fünf Fahrern in fünf Klassen vertreten war, statt. Erste Starterin für den MSC war Sarah Spielberger in der Klasse6. Sie zirkelte fehlerfrei und souverän das Kart durch den Pylonendschungel und hatte mit dem dritten Platz im Klassement eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs. In der Klasse1 holte sich Jasar Sadovski den zweiten Platz. Ludwig Bäurle griff in der Klasse3 für den MSC ins Lenkrad und hielt nicht mit den Zeiten der Spitze mit. Seine Zeit verbesserte er im zweiten Durchgang stark verbessern, aber ein Pylonenfehler warf ihn auf Rang 16 zurückwarf.

Die Hoffnungen ruhten auf Annika Spielberger (Klasse4), um das entscheidende gute Ergebnis zu erzielen. Hochmotiviert hielt sie trotzdem nicht mit der Spitze mit: Platz sieben. Die Entscheidung des Tages fiel in der Klasse5. Katharina Spielberger wartete zwar mit Topzeiten auf, aber es reichte nicht zum Sieg in der Klasse. Thomasini Yanic vom MSC Marktoberdorf war zu stark für die Konkurrenz. Er holte sich auch den Titel mit seiner Mannschaft vor dem MSC Ohlstadt und dem MSC Lechbruck. Vierter wurde der MSG Bayerischer Wald Hutthurm, knapp vor der Schrobenhausener Truppe, die sich mit Platz fünf begnügen musste.

SZ