Beim Unkrautvernichten
Hobby-Gärtner setzt Hecke in Brand – Schrobenhausener Feuerwehr rückt aus

19.05.2024 | Stand 19.05.2024, 12:20 Uhr

Beim Ausbrennen von Unkraut werden auch Insekten und Mikrooragnismen vernichtet – abgesehen davon, ist die Brandgefahr enorm.  − Symbolbild: Roland Weihrauch dpa

Eigentlich wollte der Mann nur das Unkraut in seinem Garten wegbrennen, doch dann stand in Schrobenhausen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) plötzlich die Hecke in Brand. Die Feuerwehr musste ausrücken.



Auf einem nördlich von Schrobenhausen gelegenen Grundstück eines Wohnanwesens vernichtete am Samstagvormittag ein 36-jähriger Mann mit einem handelsüblichen Gasbrenner das sich im Garten ausbreitende Unkraut. Aufgrund des Windes sprangen die Flammen des Brenners auf die Hecke über und setzten diese in einen unkontrollierbaren Brand.

Dazu passend: Mann will Unkraut entfernen – und steckt dabei Thujenhecke in Brand

Feuerwehr musste brennende Hecke löschen



Die freiwillige Feuerwehr Schrobenhausen rückte aus und konnte den Heckenbrand rasch löschen. Ungefähr zehn Meter Strauchwerk wurden ein Opfer der Flammen. Glücklicherweise befand sich kein Gebäude in unmittelbarer Nähe. Die Polizei hat Ermittlungen gegen den Verursacher des Brandes aufgenommen.

Unkraut ausbrennen nicht umweltfreundlich



Abgesehen von der akuten Brandgefahr, ist das Abbrennen von Unkraut auch aus Umweltsicht nicht zu empfehlen – zwar ist es eine schnelle Methode, unerwünschte Pflanzen loszuwerden, doch dabei werden auch sämtliche Käfer und Mikroorganismen getötet.

− sum