Musikalisches Feuerwerk
Hoagarten in Schrobenhausen: Auch die 3 Scheinheiligen waren diesmal dabei

29.11.2023 | Stand 29.11.2023, 11:00 Uhr

Die 3 Scheinheiligen haben den jüngsten Hoagarten beim Stief ordentlich aufgemischt Foto: Manfred Müller

Wieder einmal waren die Musikanten zum Hoagarten nach Schrobenhausen gekommen. Die Leitung im Gasthof Stief hatten diesmal Manfred Müller aus Karlshuld und Fritz Tremmel aus Gerolfing. Die Gaststube war brechend voll. Auch waren diesmal sehr viele neue Gäste anwesend, die sich diese außergewöhnliche Veranstaltung nicht entgehen lassen wollten.

Ein regelrechtes Feuerwerk zündeten gleich am Anfang die 3 Scheinheiligen mit ihrem Bandleader Uli Städele an der Gitarre, Hans Wagner am Kontrabass und Michael Straschischnig mit seiner Steierischen Harmonika. Sie heizten dem Publikum mit dem Stück „Am Ende der Woche“ und dem Walzerstück „Gruß an Weiz“ richtig kräftig ein. Im Anschluss waren Paul Knorr und Peter Trübswetter (Ziach), Fritz Tremmel (Helicon), Martin Kumpf (Trompete), Helmut Seitle (Cajon) und Manfred Müller (Akkordeon) dran. Sie begannen mit einem sehr bekannten Stück von den Oberkrainern, nämlich mit „In den Bergen“. Es folgten weitere bekannte Lieder.

Auch diesmal war wieder der junge Vollblutmusiker Sandro Knoll mit seiner Ziach beim Musikantentreffen in Schrobenhausen dabei. Seine schwungvollen Titel waren unter anderem die „Hey-Mann-Polka“, und die „Tiroler Buam Polka“. Begleitet wurde er von Fritz Tremmel, Helmut Seitle und Manfred Müller. Albert Reissner mit seiner Ziach ist beim Musikantentreffen nicht wegzudenken. Er spielte den „1809er Marsch“ und legte noch zwei Musikstücke drauf. Die drei „Brunnera Lausbuam“ mit ihren Ziach-Instrumenten sind mittlerweile seit etwa drei Jahren nicht mehr wegzudenken. Sie gaben den „Bayerischen Brauch“, „Logo Logo“, „In München steht ein Hofbräuhaus“ und einige andere Lieder zum Besten.

Dann trumpften wieder die 3 Scheinheiligen mit „Grüne Tannen“ zum Mitsingen, der „Skifahrer Polka“ und ein „Lächeln für Opa“ auf. Jungstar Maxi Lörcher aus Pfaffenhofen am Akkordeon begeisterte die Gäste mit dem Walzer „Erinnerungen“, dem bekannten Oldie „Marina“. Als Zugabe spielte er die „Bergvagabunden“. Das Duo Leo Dumps und Michi Weiß aus Brunnen trug den Zuhörern „Der Mensch, der lebt vom Essen“, „Lasset uns das Leben genießen“, „Was geht das uns an“ und viele andere Volkslieder vor. Erna Ansbacher aus Bayerdilling war zum zweiten Mal in Schrobenhausen dabei und spielte die „Petruler Polka“, den „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ und den „Zillertaler Landler“. Im Anschluss war die „Grand Dame“ an der Reihe: Das ist Anni Huber aus Neuburg. Sie spielt Akkordeon und ist seit 15 Jahren beim Schrobenhausener Hoagarten mit dabei. Sie spielte, zusammen mit Fritz Tremmel (Helicon) und Helmut Seitle (Cajon), die „Holzhackerbuam“, „Tanzen mog i“ und „Am Abend auf der Heide“. Auch musste sie auf Wunsch unbedingt den unsterblichen Hit „Nabucco“ aus der Oper von Giuseppe Verdi vortragen. Sandro Knoll und die 3 Scheinheiligen waren dann gemeinsam an der Reihe und heizten den Gästen wieder kräftig ein. Sie spielten eine flotte Polka, nämlich „Die Sterne am Himmel“ und den „Zillertaler Hochzeitsmarsch“.

Nach der Pause ging es dann wieder recht zünftig und lustig weiter. Alle Musiker zeigten nochmals ihr volles Können und spielten bis weit nach 23 Uhr auf. Zum Schluss wurden von den Musikanten gemeinsam die folgenden Lieder gespielt: „Muss i denn zum Städele hinaus“, „Auf Wiederseh‘n“, „Lili Marleen“ und „Sierra Madre“.

Das Fazit der Gäste: Es war wieder ein sehr gelungener Hoagarten mit guter Unterhaltung sowie viel Spaß und Gaudi. Das war auch die Meinung der Gastwirtsfamilie. Die Gäste gingen alle beschwingt nach Hause.

SZ