Reichlich Krawatten gestutzt
Faschingstreiben des Kühbacher Waldkindergartens

11.02.2024 | Stand 11.02.2024, 19:00 Uhr
Helene Monzer

Vermutlich erstmals in der Kühbacher Pfarreigeschichte wurde dem Pfarrer am glumperten Donnerstag die Krawatte gestutzt. Verantwortlich war Frosch Gertrud Schneider. Foto: H. Monzer

Die Kühbacher Waldkindergartenkinder hatten im Fasching wieder viel Gaudi. Mit zwei dekorierten Faschings-Bollerwagen im Gepäck zog die Waldgruppe singend vom Stützpunkt aus durch Kühbach. Erster Halt war das Pfarrer-Knaus-Heim. In der Kapelle des Seniorenheims erfreuten die Kinder mit ihrem Faschingsprogramm die Heimbewohner. Mit großem Applaus und Süßigkeiten wurden die kleinen Maskerer am Ende für ihren tollen Auftritt belohnt.

Die nächste Station war das Rathaus. Mit lauter Musik, Rasseln und Gesang machte sich die Faschingsgruppe auf sich Aufmerksam und Bürgermeister Karl-Heinz Kerscher (OGK) begrüßte voller Freude die kleinen Maskerer und traditionell wurde ihm die Krawatte gekürzt, die zweite schon an diesem Vormittag für den Bürgermeister. Nachdem es auch hier Süßes gab, war die Belohnung von Geldwurst beim nächsten Auftritt in einer Metzgerei eine willkommene Zwischenmahlzeit.

Weiter ging es zum Pfarrhof, wo erstmals der neue Pfarrer Simon Fleischmann mit lauten Faschingsrufen vor die Tür gerufen wurde. Er kam überraschend mit Krawatte aus dem Pfarrbüro. Frosch Gertrud Schneider zückte spontan die Schere und stutzte auch die Krawatte des Pfarrers zur Freude aller Beteiligten. Der letzte Halt war an diesem Vormittag das Haupthaus des Kindergartens.

SZ