200.000 Radl-Kilometer sind das Ziel
Das Stadtradeln in Neuburg startet am 17. Juni in die elfte Runde

12.06.2024 | Stand 12.06.2024, 8:55 Uhr |

Alle mit Helm: OB Bernhard Gmehling, Fahrradbeauftragter Bernhard Pfahler, Umweltreferent Norbert Mages, Organisatorin Birgit Bayer-Kroneisl und Grünen-Stadtrat Gerhard Schoder radelten beim Pressetermin vorneweg. Foto: Ziegler

Das Stadtradeln in Neuburg geht in die elfte Runde. Die Bürgerinnen und Bürger der Ottheinrichstadt sind aufgerufen, über einen Zeitraum von drei Wochen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und die gezählten Kilometer zu melden. Teilnehmen darf jeder, der in Neuburg wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder in der Stadt eine Schule beziehungsweise Hochschule besucht.

Los geht’s am kommenden Montag, 17. Juni, geradelt wird bis einschließlich Sonntag, 7. Juli. Die Idee hinter dem Stadtradeln ist, den Radverkehr zu stärken sowie das Umweltbewusstsein und den Spaß am Radfahren zu fördern.

2023 schafften 1130 Radler 181.000 Kilometer

Zu toppen gilt es die guten Zahlen aus dem Vorjahr, als 1130 Radler in 56 Teams im Aktionszeitraum eine Strecke von insgesamt 181.352 Kilometer zurücklegten. Die größte davon – gut 44.000 Kilometer – radelten die 303 Radler des Descartes-Gymnasiums. „Wir haben den ersten Platz zu verteidigen“, sagt Konrektorin Sonja Haidl bei dem Pressetermin am Dienstagnachmittag am Hertlein-Eck. Das Gymnasium strebt diesmal 400 eigene Teilnehmer an.

Organisatorin Birgit Bayer-Kroneisl ist davon überzeugt, dass der Vorjahreswert verbessert wird: „Wir werden auf jeden Fall die 200000-Kilometer-Marke knacken.“ Bisher hätten sich bereits 514 Radler und 56 Gruppen angemeldet; bei den Teams ist der Vorjahreswert also bereits erreicht. Wichtig ist der Leiterin der Stabsstelle Umwelt und Agenda 21 der Stadt der Hinweis auf die Meldeplattform RADar. „Wer ein Loch im Radweg oder eine fehlende Bordsteinabsenkung bemerkt, soll es uns melden. Wir werden die Mängel sukzessive abarbeiten“, verspricht sie. „Gerne mit einem Bild der Stelle und der Hausnummer“, ergänzt Neuburgs Fahrradbeauftragter Bernhard Pfahler. Ihm ist vor allem die gegenseitige Rücksichtnahme wichtig und dass das Stadtradeln unfallfrei bleibt. Außerdem hofft er, dass die zwölf Teilnehmer aus dem Stadtrat vom Vorjahr getoppt werden. „Sieben haben sich bereits angemeldet, 15 wären toll.“

OB: „Mit dem Radl findet man immer einen Parkplatz“

Oberbürgermeister Bernhard Gmehling nennt gleich zwei Gründe, warum es sich lohnt, öfter aufs Fahrrad zu steigen. „Mit dem Radl findet man immer einen Parkplatz und man kommt bei kurzen Strecken oft auch schneller ans Ziel, außerdem wird der innerstädtische Verkehr entlastet.“

Martin und Maria Winter von den Pedalrittern St. Ulrich veranstalten am 22. Juni eine Fahrrad-Schnitzeljagd. Los geht’s am Bootshaus, dann sollen auf einer Strecke von 17 Kilometern unterwegs acht Fragen beantwortet werden. Ziel ist die Pfarrwiese St. Ulrich, wo die Räder dann auch gesegnet werden.

Die Teilnahme erfolgt über www.stadtradeln.de, gefahrene Kilometer und RADar-Mitteilungen können mit der Stadtradeln-App – für Android und iOS erhältlich – erfasst werden.

DK