Europawahl 2024 in Neuburg
CSU-Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen stellt Moritz Knöferl und Martina Fischer zur Europawahl auf

02.12.2023 | Stand 02.12.2023, 15:00 Uhr

Martina Fischer belegt Listenplatz 20. Foto: Fischer

Für die Europawahl im kommenden Jahr haben auch zwei Politiker aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen einen Listenplatz der CSU erhalten.

Moritz Knöferl belegt Platz 38 der Landesliste und ist stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Karlshuld. Seit 2021 ist er Kreisvorsitzender der JU Neuburg-Schrobenhausen, außerdem seit 2023 Landesschriftführer.

Moritz Knöferl hat Listenplatz 38



Der 26-Jährige aus Karlshuld promoviert gerade an der Universität Augsburg. Als Rechtsreferendar ist er am Landgericht Ingolstadt beschäftigt. „Natürlich hab ich mich sehr gefreut“, sagt Knöferl zu seinem Listenplatz. Die Kandidatur stellt den Höhepunkt seiner „bisherigen politischen Reise“ dar, so der 26-Jährige. „Am Ende war es eine Bauchentscheidung.“ Hoffnungen, einen Platz im Europäischen Parlament zu ergattern, macht er sich nicht: „Man ist eher Sachdiener.“ Da er im Thema Umwelt und Landwirtschaft versiert ist, freut er sich „Themen an den Mann und die Frau zu bringen.“

Martina Fischer belegt Platz 20



Martina Maria Fischer aus Gachenbach belegt Platz 20: „Ich hab’s geschafft“, so Fischer. Sie ist seit 2019 Frauenunions-Kreisvorsitzende in Neuburg-Schrobenhausen und „seit mindestens zehn Jahren“ Vorsitzende im CSU-Ortsverbands ihres Heimatortes. „Ich möchte die Verbindung von Gemeinden zum Europäischen Parlament stärken – auch zu den Bürgern. Und klar machen, dass diese Verbindung gut ist.“ Als Beispiel für Unterstützung auf kommunaler Ebene nennt sie das Leader-Projekt, das sie durch ihre kommunale Arbeit kennt. Die 50-Jährige arbeitet im elterlichen Familienbetrieb. Zudem sitzt sie seit einigen Jahren im Gemeinderat Gachenbach, ist unter anderem Seniorenreferentin. „Dadurch, dass ich in verschiedenen Ämtern bin, schlägt immer wieder Europa bei mir auf“, berichtet Fischer. Mit Listenplatz 20 habe die 50-Jährige nicht gerechnet: „Ich war selber überrascht“, sagt sie zu ihrer guten Platzierung. Trotzdem wird auch sie wohl nicht ins Europäische Parlament einziehen dürfen.

DK