Nach ökumenischer Andacht
Regenbogen über dem Riedenburger Johannisfeuer

24.06.2024 | Stand 24.06.2024, 15:15 Uhr |

Kurz vor dem Entfachen des Johannisfeuers spannte sich ein Regenbogen über Riedenburg. Fotos: Dräger

Eine Absage war keine Alternative und die Verschiebung schwierig: Daher ist am Freitagnachmittag während eines Regenschauers die Entscheidung der Feuerwehr Riedenburg gefallen, das Johannisfeuer am Abend trotz des vorhergesagten Regenwetters zu entzünden.

Versammelten sich die ersten Gäste noch bei freundlichem Wetter um die Biertische, mussten zur Begrüßung durch den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Bernhard Egerer, eilig die Regenschirme aufgespannt werden.

Egerer hieß Bürgermeister Thomas Zehetbauer (CWG) willkommen, den evangelischen Pfarrer Christian Bernath sowie den katholischen Stadtpfarrer Edmund Bock und bedankte sich bei der Riedenburger Stadtkapelle für die musikalische Gestaltung. Pfarrer Bernath stimmte inmitten des Regenschauers die Teilnehmer mit Gedanken zur Sonnenwende auf die ökumenische Andacht ein, die von seiner Frau Andrea und der katholischen Pfarrgemeinderatssprecherin Sabine Dräger mitgestaltet wurden. Währenddessen bildete sich pünktlich zur Entfachung des Johannisfeuer durch fünf Mädchen der Jugendfeuerwehr ein großer Regenbogen über dem Main-Donau-Kanal. Bock erinnerte spontan an den Bund des Alten Testaments von Gott mit den Menschen, dessen Symbol der Regenbogen ist, ehe er mit Weihwasser das frisch entzündete Johannisfeuer segnete.

Danach versorgten die Mitglieder der Feuerwehr Riedenburg die Besucher mit Bratwurstsemmeln und hielten die Feuerglut trotz ständiger Regenfälle aufrecht.

drs