Flut ist noch nicht vorüber
Hochwasser im Landkreis Kelheim: Das große Aufräumen – Und eine neue Welle naht

10.06.2024 | Stand 10.06.2024, 14:10 Uhr

Eduard Buchner (Mitte) befreit in Kelheim-Staubing mit Tochter Michaela und Bernhard Weigl seinen Garten vom Schlamm. Foto: Rutrecht

Das Donau-Hochwasser zieht sich nach und nach zurück. Die Aufräumarbeiten beginnen. Der Landkreis Kelheim rechnet aber am Dienstag mit einer neuen Welle.



Wenn die Flut geht, zeigen sich die Schäden. Betroffene Donau-Anlieger machen sich nach dem Rückgang des Hochwassers ans große Aufräumen. Teils drang die Flut bis in Wohngebäude. Böden wurden hoch gedrückt, Türstöcke und Mauern sind vollgesogen.

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Feuerwehren und andere Einsatzkräfte bauen derweil in Kelheim, Bad Abbach und Neustadt a. d. Donau mobile Hochwasser-Elemente und Sandsack-Barrieren ab – aber nur zum Teil. Denn für Dienstag ist wieder ein Anstieg des Wassers prognostiziert. Die Meldestufe 3 soll wieder überschritten werden. Deswegen bleiben in einzelnen Gemeinden auch weiterhin Straßen gesperrt und Deichvertretungsverbote gelten ebenso nach wie vor.