Viele Spuren hinterlassen
Feuerwehr Prunn ehrt bei Jahresversammlung langjährige Mitglieder

29.11.2023 | Stand 29.11.2023, 15:17 Uhr

Für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Prunn geehrt: Anton Häckl (v.l.), Vorsitzender Andreas Pürner, Manfred Schemmerer, Kommandant Jürgen Wollschläger, Georg Mayer, Ehrenkommandant Johann Rahm und Peter Bauer. Es fehlen Konrad Bauer und Alois Klügl. Foto: Pürner

Ehrungen und die Arbeit der Jugendfeuerwehr haben im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Feuerwehr Prunn gestanden. Der Vorsitzende Andreas Pürner blickte zu diesem Anlass auf die Entwicklung der Wehr seit 1973 zurück.

„Damals waren es sieben Teenager, die während ihrer Laufbahn als aktive Kameraden unsere Wehr so formten, dass wir heute guten Gewissens vermelden können: Wir stehen Eins-A da“, lobte der Vorsitzende Pürner seine Feuerwehrkameraden und sprach ein herzliches Dankeschön aus. 

 

Für langjährige Treue ausgezeichnet

Nach einer aktiven Dienstzeit von über 45 Jahren und nach wie vor weiterer Aktivität im Vereinsleben wurden neun Feuerwehrmänner für 50 Jahre bei der Feuerwehr Prunn geehrt: der langjährige erste und zweite Kommandant und Ehrenkommandant Johann Rahm, Georg Mayer mit einer 24-jährigen Amtszeit als erster und zweiter Kommandant, Anton Häckl mit einer Amtszeit von neun Jahren als erster und zweiter Kommandant sowie langjähriger Kassier und heutiger Kassenprüfer Manfred Schemmerer, ebenso Konrad Bauer als Kassier sowie die langjährigen Gerätewarte und Beisitzer Peter Bauer und Alois Klügl. 

Pürner erinnerte an die Meilensteine dieser Zeit: das 100. und 125. Jubiläum der Wehr, die Fahnenweihe 1981, die Anschaffung des neuen TSF VW-Crafter samt Pumpe Magirus PFPN 10-1000 im Jahr 2010 und nicht zu vergessen das rege Vereinsleben.

Adolf Eberl, der zur Ehrung nicht anwesend sein konnte, wurde für 65 Jahre bei der Feuerwehr Prunn geehrt. Er sei als Ausbilder maßgeblich an der Entwicklung der Feuerwehr Prunn beteiligt gewesen. „Er formte die Jungs und war als Vorsitzender und zweiter Kommandant ein wichtiges Rad in deren Ausbildung“, sagte Pürner.

Die Früchte der guten Ausbildung seien heute zu erkennen. Die Wehr stehe unter den Kommandanten Jürgen Wollschläger und Martin Häckl hervorragend da. Auch mit dem Nachwuchs sei man sehr zufrieden. Seien doch bei den 36 Aktiven nach Abschluss ihrer Prüfungen vier neue Jungfeuerwehrmänner hinzugekommen. Noch in Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr befänden sich derzeit fünf Feuerwehrmänner und nach langer Zeit mit Anna Greiner auch wieder eine -frau. Dank der Ausbilder seien auch die Teenager auf dem besten Weg, in die Fußstapfen der Erwachsenen zu treten. Dies habe sich heuer auf der Jugendgroßübung in Painten bei der Familie Rygol gezeigt. 2023 war, was die Veranstaltungen betrifft, wieder wie vor der Corona-Pandemie. Alle Veranstaltungen fanden wieder statt. Dazu gehörten das Maibaumaufstellen, das über die Grenzen hinaus bekannte Dorffest, der Florianstag, das Erntedankfest, Ausflüge und auch die am 16. Dezember stattfindende Prunner Dorfweihnacht. Diesmal wird es ein Weihnachtskonzert geben.

Der Haushalt ist laut Kassier Reinhold Frank „in bester Ordnung bis auf die allgemeinen Verteuerungen“. 

 

Bürokratisierung erschwert die Arbeit

Pürner erwähnte die zunehmende Bürokratisierung. Die Hürden für die eigenen Veranstaltungen würden so immer höher geschraubt. Zig Institutionen müssten bei Events im Außenbereich wie Maibaumaufstellen, Dorffest und Fronleichnam kontaktiert werden, Anträge über Anträge gestellt werden. Bei verkehrsregelnden Maßnahmen gehe nichts mehr ohne die RSA21-Schulung, der verkehrsrechtlichen Sicherung von Arbeitsstellen an und auf den Straßen. Im Zuge dessen bedankte sich Pürner bei der Stadt Riedenburg, dem Bauhof und dem Landratsamt Kelheim für die „exzellente Zusammenarbeit“.