Ein Tag für die ganze Familie
Das Programm für das Riedenburger Stadtfest zur Sonnenwende am 15. Juni steht

23.05.2024 | Stand 23.05.2024, 15:35 Uhr

Zufrieden präsentieren die Organisatoren des diesjährigen Riedenburger Stadtfests zur Sonnenwende mit Kunstwendfeier das neue große Werbetransparent: Künstlerin Sabine Rebenich (von links), Julia Osterrieder, Bürgermeister Thomas Zehetbauer, die Kulturbeauftragte Karin Dachs und Petra Kolbinger. Foto: Rast

Das Riedenburger Stadtfest zur Sonnenwende mit Kunstwendfeier am 15. Juni wartet in diesem Jahr mit einem noch umfangreicheren Programm auf als gewohnt. An diesem Samstag spielen sechs regional bekannte Bands und die Silbania Altmannstein steuert um 19 und 21 Uhr auf der Uferstraße zweimal ihre spektakulären Showauftritte bei. Die Höhepunkte sind natürlich wieder die Licht- und Feuershow um 21.45 Uhr an der Schiffsanlegestelle und um 22.15 Uhr das Brillantfeuerwerk. Heuer werden dazu zwei Schiffe der Weißen Flotte erwartet. Zudem nimmt das Kunstangebot einen breiteren Raum ein.

Bürgermeister Thomas Zehetbauer (CWG) zeigt sich bei der Vorstellung des Programms beeindruckt, was die Organisatorinnen aus der Stadtverwaltung sowie Karin Dachs, CSU-Stadträtin und Riedenburger Kulturbeauftragte, wieder an Attraktionen auf die Beine gestellt haben. „Das Fest wird jedes Jahr großartiger. Das ist ein Tag für die ganze Familie“, sagt Zehetbauer. Er begrüßt die Einbindung mehrerer örtlicher Vereine in den Programmablauf. Das Stadtfest zur Sonnenwende mit Kunstwendfeier basiere auf einem nach und nach gewachsenen Konzept und sei ein Alleinstellungsmerkmal für Riedenburg.

Startschuss fällt heuer erst um 17 Uhr



Die Mit-Organisatorin Petra Kolbinger bestätigt, dass das Programm größtenteils steht. Allerdings habe man den Start auf vielfachen Wunsch um zwei Stunden nach hinten verschoben, Beginn ist nun um 17 Uhr. Lediglich das BRK-Kleiderladl mit dem angeschlossenen Café sei bereits ab 15 Uhr geöffnet. Von 17 bis 22 Uhr herrscht dann in der Altstadt und am Stadtweiher Markttreiben, die Kunstwendfeier kann ebenso aufgesucht werden wie die Flaniermeile und das Angebot der Vereine. Letzteres besteht aus Karate, Tennis, Rotes Kreuz, Bienenflüsterer, Tischtennis und Torwandschießen.

Zaubershow und Bungee-Trampolin



Natürlich ist auch für die Kinder mächtig was geboten. Um 17 Uhr startet Fred M. aus Saal mit seiner Zaubershow auf der Seebühne. Weitere Anziehungspunkte für den Nachwuchs sind eine Bungee-Trampolin-Anlage, das Aufpusten riesiger Seifenblasen, das Kinderkunsträtsel, das Kinderschminken, die Farbschleuder, ein Ballonkünstler und die Hüpfburg. Um 18 Uhr tritt auf der Seebühne unter der Leitung der VHS-Tanztrainerin Maria Campe eine Kindertanzgruppe auf.

Musik für Jung und Alt



Ebenfalls um 18 Uhr greifen die Band-Mitglieder zu ihren Instrumenten und Mikrofonen. In der Fasslwirtschaft spielt Tinte, in der Uferstraße Stompbox, am Marktplatz die H@tphones, im Fuchsgarten Update 3.0, auf der Seebühne die Stutznbrecher und in der Eisdiele Angelo Zuccherino.

Die Riedenburger Altstadt verwandelt sich in eine Flaniermeile. Wer durchschnaufen will, kann Loungefeeling in Liegestühlen genießen. Natürlich gibt es zahlreiche Stände für Essen und Getränke. „Das internationale kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen“, verspricht Petra Kolbinger.

Auch Schnäppchenjäger und Sammler kommen auf ihre Kosten. Im Angebot sind Schmuck, Kleidung, Lederwaren, LED-Leuchten, Panflöten, Spielzeug und lateinamerikanisches Kunsthandwerk.

Gemeinschaftskunstwerk für einen guten Zweck



An anderer Kunst herrscht ebenfalls kein Mangel. Den Marktplatz schmücken Stühle der Kunstgruppe Berching. Dort entsteht zudem ein Gemeinschaftskunstwerk, das am Ende für einen guten Zweck versteigert wird. Ukrainische Künstlerinnen beiteiligen sich am Live-Malen. Eine Ausstellung mit Werken von Monika Röttger ist im Haus des Gastes zu sehen. Bei freiem Eintritt ist ein Improvisationstheater zu erleben. Und die Kinder werden auf eine Kunstschnitzeljagd durch Riedenburg geschickt. „Wir wollen Kunst für alle Besucher sichtbar machen“, erklärt Karin Dachs. Auf der Kunstmeile könne man auf eine „inspirierende Entdeckungsreise“ gehen. Die Besucher seien aber nicht nur passive Betrachter, sondern nähmen aktiv am künstlerischen Geschehen teil.