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Sagen-Erlebnisführung durch Beilngries kommt beim Offenen Kreis gut an

19.06.2024 | Stand 19.06.2024, 9:00 Uhr |

Der Offene Kreis hat zur Teilnahme an der Sagen-Erlebnisführung eingeladen. Diese kam sehr gut an, den Gästeführerinnen Irmgard Scheiblecker (vorne, von links) und Maria Kaufmann wurde gedankt. Fotos: Offener Kreis

Viel zu entdecken und vor allem zu hören hat es beim Offenen Kreis in Beilngries gegeben, als dieser zu einer Erlebnisführung eingeladen hat.

Unter dem Motto „Des san mia – Geschichten, die man so ned kennt“ führten Maria Kaufmann und Irmgard Scheiblecker die Gruppe mit Anekdoten und Sagen durch die Beilngrieser Altstadt.

Vom Kirchplatz aus durch die Altstadt



Treffpunkt war der Kirchplatz. Von da aus ging es Richtung Schrannenplatz, entlang der Stadtmauer zum Flurerturm, Seelennonnenturm, Badturm und auch an den Rande des Sulzparks. Dabei erfuhr man nicht nur bekannte Geschichten wie die von den „Zwüfelatschan“, sondern auch Klatsch und Tratsch von früher. Was hatte es mit dem mutigen, aber auch neugierigen Bettelvogt und dem Pestflämmchen auf sich? Oder wer weiß, wo sich die Promillegasse oder die Fliegergasse befinden – und vor allem, warum diese so heißen?

Auch erfuhren die Zuhörer, dass die Zwiebel nicht nur gegen Hals- und Ohrenschmerzen hilft, sondern auch ein wirksames Faltenmittel ist. Frei nach dem Motto: „Viel hilft viel…!“ Und wer weiß, dass die Altmühl einst eines der bedeutendes Gewässer Bayerns für Krebse war, die sogar bis nach Florenz geliefert wurden?

Wahr oder falsch? Wer weiß das schon...



Noch viele weitere „Geschichten, die man so nicht kennt“, waren zu hören. Und so gab es viel zu lachen und zu staunen bei der rund einstündigen Tour. „Denn ob’s wahr ist oder falsch. Wer weiß das schon so genau. Aber a bisserl was stimmt immer…“

Zum Schluss bedankte man sich mit viel verdientem Applaus bei den beiden Gästeführerinnen und überreichte ihnen noch ein Geschenk. Anschließend ließ man den gelungenen Abend in einem örtlichen Gasthof ausklingen.

DK