Schöne Erlebnisse
Original Altmühltaler Blaskapelle Beilngries beim „drumherum“-Volksmusikspektakel in Regen

23.05.2024 | Stand 23.05.2024, 11:20 Uhr |

Zum inzwischen vierten Mal war die Original Altmühltaler Blaskapelle Beilngries beim „drumherum“ in Regen vertreten. Fotos: Blaskapelle

Etwa 350 angemeldete Gruppen mit gut und gerne 2000 Musikantinnen und Musikanten – es sind beeindruckende Zahlen, mit denen das Volksmusik-Spektakel „drumherum“ in Regen aufwarten kann. Mit dabei war auch wieder die Original Altmühltaler Blaskapelle Beilngries.

Deren Leiter Peter Zimmer erinnert sich im Gespräch mit unserer Zeitung gerne an das vergangene Pfingstwochenende zurück, das in Regen wieder ganz im Zeichen der traditionellen, bodenständigen und heimatverbundenen Musik stand.

Erste Teilnahme seit der Corona-Pause



Zum inzwischen vierten Mal nahmen die Beilngrieser am „drumherum“ teil – nach 2014, 2016 und 2018. Für 2020 hatte man sich auch schon zu der im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Großveranstaltung angemeldet. Damals machte allerdings Corona allen Planungen einen Strich durch die Rechnung. 2022 dann, als das „drumherum“ aus dem Corona-Schlaf erwachen durfte, war Zimmer nur privat zugegen. Zu kurzfristig und auch zu unsicher sei die Lage damals noch für eine Beteiligung als große Gruppierung gewesen, ganz frisch nach den Öffnungen bezüglich der Pandemie-Regeln.

Heuer aber konnte die Original Altmühltaler Blaskapelle Beilngries dann wieder aufspielen beim großen Musikfest in Regen.

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Über das Pfingstwochenende hinweg verwandelt sich dort der Stadtkern in eine große Musik-Meile, wie Zimmer berichtet. Etwa alle 30 Meter spielt eine andere Gruppe oder auch mal ein Solist, auf großen Bühnen ebenso wie im kleinen Rahmen. Es gibt einen großen Facettenreichtum, was die musikalische Gestaltung anbelangt – und einen enormen Besucherzulauf. Phasenweise sei so viel los, dass auf den Straßen kaum noch ein Durchkommen möglich ist.

Eine der größten Gruppen bei der Veranstaltung



Die Beilngrieser waren mit 22 Musikantinnen und Musikanten vor Ort. Damit sei man eine der personenmäßig größten Gruppen, die sich am großen Musik-Spektakel beteiligen.

„Es war wieder ein tolles Erlebnis“, fasst der Leiter der Original Altmühltaler Blaskapelle Beilngries zusammen. Was diese musikalischen Festtage so besonders mache, seien die Gemeinschaft, der Austausch, das Miteinander. Neben den fest terminierten Auftritten wechseln die Musikanten auch durch das Veranstaltungsgelände – und dann wird frei drauf los gespielt, wo es eben gerade passt und keine andere Gruppe dadurch gestört wird.

Sehr schön sei es auch, wenn dann gegen Abend, nachdem sich das Veranstaltungsgelände langsam gelichtet hat, die verschiedenen Musikgruppen noch untereinander zusammenkommen. Dann wird gemeinsam geplaudert und musiziert, es werden alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue geschlossen.

Hohes musikalisches Niveau



„Das musikalische Niveau ist sehr hoch“, hält Peter Zimmer mit Blick auf das „drumherum“-Festival außerdem fest. Das habe sich auch längst bis nach Beilngries herumgesprochen – und so gebe es von hier ebenfalls Stammgäste, die man jedes Mal aufs Neue als Besucher und Zuhörer antrifft, wenn es in Regen wieder einmal Zeit ist für das „drumherum“-Volksmusikspektakel.

rgf