Adelschlag

Mit den Eltern auf Entdeckungsreise durchs Schulhaus

Grundschule Adelschlag stellt sich am Tag der offenen Tür den Besuchern vor

21.06.2022 | Stand 21.06.2022, 8:00 Uhr

Die Schüler begrüßten am Vormittag ihre Eltern gemeinsam zum Tag der offenen Tür. Foto: Kleinhans

Adelschlag – Wie wohl die neuen modernen Tafeln in den Klassenräumen oder auch die Räume des offenen Ganztags in der Grundschule Adelschlag aussehen? Wie funktioniert die Technik in der Schule und welche Bücher stehen in der Schulbücherei? Antworten auf diese und noch mehr Fragen gab es beim Tag der offenen Tür für alle Eltern in Adelschlag.

Endlich konnten die knapp 150 Grundschüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften ihren Eltern zeigen, was es in ihrer Schule Neues gibt, wo sie in ihrem Klassenraum sitzen und auch was sie dort erlernt haben. Nach einer bunten Begrüßung im Schulhof schwärmten die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit ihren Eltern durchs Schulhaus und machten sich auf Entdeckungsreise.

In den unterschiedlichen Räumlichkeiten gab es von der Vorstellung der Technik über „Mathe zum Anfassen“ bis zu Lernspielen vieles zu erkunden. Hieß es an einer Station „richtig gut zu hören“, war bei der anderen Kreativität beim Anwenden von Drucktechniken gefordert. Für große Begeisterung sorgten die Stromversuche, bei denen vor allem so mancher Vater seine Freude am Tüfteln kaum verbergen konnte.

Großen Zulauf erhielt auch der in der Turnhalle eigens aufgebaute und an die bekannte Fernsehsendung angelehnte „Ninja-Parcours“. In mehreren Vorstellungen präsentierte zudem die Theater-AG ihre Schule in einem eigens aufgenommenen Film und der Schulchor ließ sein musikalisches Können hören.

Zwischendurch konnten sich die Besucher mit Gemüsesticks oder Kaffee und Kuchen stärken, sodass der Vormittag wie im Flug verging, wie mehrere Anwesende am Ende bestätigten. „Sie, liebe Eltern waren heute eingeladen, nach zwei langen Jahren des Ausgesperrtseins unsere Schule wieder kennenzulernen“, so Schulleiterin Andrea Bittl. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hatten die Eltern damit die Möglichkeit, die Schule und das, was sie ausmacht, kennenzulernen. Die Wichtigkeit dessen verdeutlichte die Rektorin mit dem Zitat von Verhaltensforscher Konrad Lorenz: „Man liebt nur, was man kennt und man schätzt nur, was man liebt.“ Dass die Schüler ihre Schule tatsächlich lieben, machten sie im freudvoll gesungenen Schullied allen Anwesenden deutlich.

Freudig war auch der Abschluss des Schmetterlingsprojekts der zweiten Klasse. Die von den Schülern aus Raupen gezüchteten Schmetterlinge wurden pünktlich am Tag der offenen Tür in die Freiheit entlassen. Mit leuchtenden Augen und viel Begeisterung winkten die Schüler den Schmetterlingen auf ihrem ersten Flug in die große weite Welt hinterher.

Begleitet wurde der erste Flug der jungen Schmetterlinge von den Klängen der Bläserklasse unter Leitung von Johannes Alberter. Sie war es auch, die den Tag, an dem sich die Schule von ihrer schönsten Seite präsentierte, mit dem Vortrag der Europahymne ausklingen ließ.

klk