Grund zum Feiern
Mehrgenerationen-Spielplatz am Schönstattzentrum eingeweiht

14.05.2023 | Stand 16.09.2023, 22:11 Uhr |

Viele Geistliche freuten sich am Schönstattzentrum über den neuen Mehrgenerationenspielplatz. Foto: privat

In diesem Jahr stellte das Fest Patrona Bavaria gleich aus zweierlei Sicht etwas Besonderes dar: Zum einen wurde der neu entstandene Mehrgenerationen-Spielplatz am Schönstattzentrum in Kasing eingeweiht – und andererseits konnte sehr zur Freude der Pilger die Fußwallfahrt vom Münster in Ingolstadt zum Schönstattland nach dreijähriger Corona-Pause wieder stattfinden.

Dort feierte Weihbischof Josef Graf zusammen mit seinen Konzelebranten im voll besetzten Festzelt eine Messe mit den Gläubigen. Als zentralen Teil seiner Festpredigt ging er auf den „Goldgräber“-Spielplatz ein. Der Namen des Spielplatzes stammt laut Graf aus der Kentenich-Pädagogik. Es gehe um das Entdecken der Fähigkeiten, Talente und Potenziale jeder Persönlichkeit. Es werde durch dieses Angebot an alle Generationen von jung bis alt zudem ein gegenseitiges Miteinander gefördert.

„Patrona Bavariae“: Mehr als gewöhnliche Marienverehrung

Anlässlich des Festtages nahm der Weihbischof aus Regensburg weiter Bezug auf den Begriff der „Patrona Bavariae“. Es gehe dabei über die gewöhnliche Marienverehrung hinaus. Graf zitierte in diesem Zusammenhang den verstorbenen Altbischof Rudolf Graber mit den Worten: „Bayern ist Marienland und muss Marienland bleiben.“ Maria sei als Patronin in einer Schutzpflicht – „und wir Gläubigen hingegen sind ihr in einer Treuepflicht verbunden“.

Die Buben und Mädchen des Kindergartens Sonnenblume aus Kasing gestalteten den Gottesdienst mit. So brachten sie nacheinander einige Gegenstände an den Altar, die mit dem Spielplatz assoziiert werden können. Auch führten sie zwei fröhliche Liedertänze auf.

Von der Idee zum fertigen Spielplatz

Der Projektchor aus Kösching umrahmte den Festgottesdienst. Im Anschluss an die Messe bedankte sich der Vorsitzende des Vereins Parallele, Reinhard Niebler, bei allen Mitwirkenden des Gottesdienstes. Weiter dankte Niebler allen Vereinsmitgliedern, Förderern und Unterstützern des Projekts sowie den am Bau des Spielplatzes beteiligten Firmen für die gute Zusammenarbeit. Er erläuterte, wie es von der Ideenfindung über die konkrete Planung bis hin zur Realisierung des Mehrgenerationen-Spielplatzes kam. Zur Konzeption des Spielplatzes hat der Schönstätter Gerhard Straubmeier maßgeblich beigetragen. Die Bauarbeiten begannen im Herbst 2022. Ein besonderes Lob sprach Niebler der Lokalen Aktionsgruppe Altmühl-Donau aus, die im Rahmen des Leader-Förderprogramms aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds das Projekt finanziell unterstützt hatte. Kooperationspartner des Schönstattzentrums für den Spielplatz ist der Kindergarten Sonnenblume aus Kasing.

Bürgermeister Ralf Sitzmann bezeichnete den Goldgräber-Spielplatz als „Gemeinschaftsprojekt“ und als einen „Ort des Zusammenseins“. Nach den Reden segnete Weihbischof Josef Graf den Spielplatz.

DK