Enthusiasmus und viele Arbeitsstunden
Katholische Jugendstelle in Gaimersheim im Rahmen des Ministrantentags eingeweiht

24.06.2024 | Stand 24.06.2024, 15:41 Uhr |

Diözesanjugendseelsorger Korbinian Müller spendete der katholischen Jugendstelle den kirchlichen Segen. Foto: Würzburger

Hell, freundlich und einladend präsentiert sich die katholische Jugendstelle, die seit Herbst 2023 in Gaimersheim angesiedelt ist. Im Rahmen des Ministrantentags wurde sie nun feierlich eingeweiht.

Gespannt und voller Vorfreude hatten sich rund 150 Kinder und Jugendliche mit ihren Begleitern auf den Weg nach Gaimersheim gemacht, wo der diesjährige Ministranten-Tag ausgerichtet wurde. Insgesamt 20 Teams traten in mehreren Wettkämpfen gegeneinander an und hatten dabei viel Spaß.

Verpflegt wurden die Gäste mit Kuchen und Getränken. Dabei hatten sie auch Gelegenheit, die Jugendstelle und das Jugendreferententeam rund um Marco Böhm, Wolfgang Kronauer und Anna Kirschner kennenzulernen.

Die gemeinsame Abendmesse, die Generalvikar Michael Alberter in Konzelebration mit Jugendpfarrer Korbinian Müller und Ortspfarrer Max-Josef Schwaiger feierte, läutete das Ende des Mini-Tages ein. Der feierlich und jugendgerecht gestaltete Gottesdienst traf den Nerv der jungen Leute, die sich ehrenamtlich in ihren Gemeinden engagieren.

Mit Spannung erwarteten die Ministranten noch die Bekanntgabe der Gewinnerteams, denn neben dem bloßen Dabeisein gab es auch noch drei Bluetooth-Boxen zu gewinnen. Gleich fünf Teams schafften es aufs Siegertreppchen und nahmen begeistert ihren Gewinn in Empfang. Auch Michael Alberter stand die Freude ins Gesicht geschrieben, als er den vielen Kindern und Jugendlichen gratulieren durfte.

Nach dem feierlichen Abschluss des Mini-Tages wurde die Jugendstelle offiziell eingeweiht. Mit unerschöpflichem Enthusiasmus und Freude war es den Jugendreferenten gelungen – zusammen mit vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen – dem in die Jahre gekommenen Gebäude einen neuen Anstrich zu verpassen. Bis vor knapp 20 Jahren war in den Räumen in der Unteren Marktstraße 11 die Wohnung des Pfarrers sowie das Pfarrbüros untergebracht. Der engagierten Truppe gelang es, den Räumen einen einladenden, gemütlichen Charakter zu verleihen – so ist ein Haus zum Wohlfühlen entstanden, das von den Jugendlichen mit Leben gefüllt wird. Weit über 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden geleistet, um dieses Ziel zu erreichen. Dafür bekamen die Helfer anerkennende Worte, tosenden Applaus und ein kleines Dankeschön überreicht.

Auf reges Interesse stießen die Führungen, die sich deshalb bis in die späten Abendstunden zogen. Den Anfang machten dabei Gaimersheims Bürgermeisterin Andrea Mickel, Altbürgermeister Anton Knapp, Sven John als Stellvertreter des Eichstätter Landrats und Maria Weber, die Stammhamer Bürgermeisterin. Auch viele Gaimersheimer nutzten die Gelegenheit sich anzusehen, was aus den alten Pfarreiräumen gemacht wurde. Bis spät in den Abend hinein dauerte das Fest, das nur der Auftakt für viele weitere gemeinsame Aktivitäten gewesen sein wird.

DK