Marktrat hält am geplanten Standort fest
Grundstück am Sportheim in Wackerstein besser für Kindergarten geeignet – Solarpark bei Lobsing einen Schritt weiter

03.11.2023 | Stand 03.11.2023, 10:50 Uhr

Einen Kindergarten und eine Katastrophenschutzhalle plant der Markt Pförring gegenüber dem Sportheim Wackerstein. Foto: Wipflerplan (Grafik)

Der Markt Pförring bleibt beim Plan, ein Sondergebiet „Kindergarten und Katastrophenschutz“ vis-à-vis des Sportheims in Wackerstein auszuweisen. Da das Plangebiet nicht unmittelbar an Dötting angrenzt, birgt es laut Stellungnahme der Regierung von Oberbayern grundsätzlich „die Gefahr einer ungegliederten Siedlungsentwicklung beziehungsweise Zersiedelung der Landschaft“. Da es sich aber um Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge handle, könne „der Standort aus landesplanerischer Sicht gerade noch akzeptiert werden“. Die Behörde machte jedoch zur Auflage, zu prüfen, ob nicht ein Standort verfügbar ist, der näher am Ortsrand liegt.

Ursula Burkart vom Büro Wipflerplan aus Pfaffenhofen legte in der Gemeinderatssitzung Bebauungskonzepte für die beiden Vergleichsgrundstücke vor und kam zum Ergebnis, dass die Vorteile für den Standort gegenüber dem Sportheim überwiegen. Gegen das Alternativgrundstück sprechen demnach der Zuschnitt sowie die Emissionen und der Verkehr im Zusammenhang mit der gegenüberliegenden Kartoffellagerhalle. Das gemeindeeigene Grundstück punktet durch Synergiemöglichkeiten bei den Parkplätzen und mit der Stärkung des Sportheims als sozialem Treffpunkt. Der Gemeinderat billigte den Entwurf der 34. Änderung des Flächennutzungsplans samt Begründung.

Einen Schritt weiter ist auch der Solarpark bei Lobsing. Da sich keine Änderungen zum Entwurf ergeben haben, fasste der Gemeinderat den Feststellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans im Bereich „Freiflächen-Photovoltaikanlage Lobsing“.

Da die Bundesmittel für die Dorferneuerung zusammengestrichen worden seien, beantragte Bürgermeister Dieter Müller (CSU), für die Dorferneuerung Wackerstein im Bereich Schlossberg einen Eler-Förderantrag zu stellen. Dabei handle es sich um EU-Fördermittel, die Bearbeitung liege aber auch beim Amt für ländliche Entwicklung.

Für den Waldkindergarten bei Pirkenbrunn wurden die Garten- und Landschaftsbauarbeiten an eine Firma aus Forchheim vergeben. Die Einrichtung ist schon seit September in Betrieb und wurde kürzlich auch eingeweiht. „Kindern und Eltern gefällt’s“ stellte Müller fest. Das Pförringer Ferienprogramm war laut Müller ein voller Erfolg. Er dankte Vereinen, Institutionen und der Verwaltung für die Organisation. 117 Kinder nahmen die 19 Veranstaltungen wahr. Heuer gab der Markt dafür 2629 Euro aus. Für 2024 werden 3500 Euro bereitgestellt.

kue