Jahrestreffen des Gartenbauvereins
Geballtes Gärtnerwissen in Steinsdorf

03.04.2024 | Stand 03.04.2024, 4:28 Uhr

Ehrungen beim Gartenbauverein Steinsdorf: Von Anton Kolbinger junior (links) und Gerhard Mayer (rechts) wurden für 25 Jahre Treue Sandra Günther (von links), Manuela Lintl und Martin Wibmer sowie für 40 Jahre Cilli Ostermeier und Gerlinde Schmied ausgezeichnet. Foto: Schmied

Das Interesse am Steinsdorfer Gartenbauverein und dessen Aktivitäten ist nach wie vor hoch. Etwa 60 Mitglieder kamen zur Frühjahrsversammlung.

Der darüber sichtlich erfreute Gartenbauer-Vorsitzende Gerhard Mayer gab den Mitgliedern einen abwechslungsreichen und informativen Bericht. Die Aktivitäten des Kreisverbandes, wie Beitragserhöhung und Tag der offenen Gartentür, wurden dabei ebenso erwähnt, wie die Veranstaltungen der örtlichen Vereine wie Feuerwehrfest, Dorffest und internes Weinfest.

Mayer informierte darüber, dass der Verein bei der Heirat von Mitgliedern wieder einen Hochzeitsbaum pflanzen wird und die Helfer beim nächsten Radifest an Fronleichnam im einheitlichen Vereins T-Shirt auftreten werden. Er verwies auf die Sonderkonditionen, welche eine Altmannsteiner Firma für Gartenfreunde bei Vorlage des Mitgliederausweises gewährt und die vielen Leihgeräte, die für die Mitglieder bereitstehen.

Neben dem bereits erwähnten Radifest an Fronleichnam ist auch der restliche Terminkalender des Vereins gut gefüllt. Als Kinderaktionen sind auf dem Feld von Alfons Kuffer wieder ein Kartoffellegen und die Kartoffelernte im Herbst sowie eine Bastelaktion in der Teilnehmerhalle zum Vater- und Muttertag geplant. Für die Erwachsenen ist ein Hopfenkranzbinden mit Eva Schels aus Pondorf vorgeplant.

Dann wurden langjährige verdiente Mitglieder des Gartenbauvereins geehrt. In diesem Jahr erhielten Cilly Ostermeier und Gerlinde Schmied für 40 Jahre Mitgliedschaft die Goldene Ehrennadel und Sandra Günther, Manuela Lintl und Martin Wibmer für 25 Jahre die Ehrennadel in Silber neben einem Blumengeschenk des Vereins.

Geballtes Gärtnerwissen aus 30 Jahren Forschung in Weihenstephan hatte Thomas Jaksch, der Referent des Abends, mitgebracht. Wie sehr sein umfassender und reich bebilderter Vortrag die Besucher ansprach, war daran zu erkennen, dass es im Saal eine Stunde lang völlig still war.

ied