Eichstätt

Bürgerredaktion unterwegs: Neue Antworten auf Zukunftsfragen gesucht

18.05.2022 | Stand 18.05.2022, 10:29 Uhr

Die Bürgerredaktion der Katholischen Universität ist momentan in der Region unterwegs, um eine Antwort auf die Frage zu finden, wie die Zukunft rund um Eichstätt gestaltet werden soll. In Radiobeiträgen werden die Ideen der Bürgerinnen und Bürger in Zusammenarbeit mit Radio IN präsentiert. Foto: upd

Eichstätt – Wer sind die Zukunftsmacherinnen und Zukunftsmacher der Region? Und woran arbeiten sie? Das sind die Fragen, mit denen sich die Bürgerredaktion der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) bis Mitte Juli beschäftigt. Mit acht Mitgliedern startete die Redaktion Anfang Mai. Organisiert wird sie durch das Projekt „Mensch in Bewegung“ in Zusammenarbeit mit dem Ingolstädter Radiosender Radio IN.

Ziel ist es, dass die beteiligten Bürgerinnen und Bürger selbstständig Radiobeiträge rund um das Thema „Zukunft“ recherchieren und verfassen. „Wir wünschen uns neue Antworten auf die Frage: Wie können wir die Zukunft der Region gestalten? Deshalb möchten wir Bürgern die Möglichkeit geben, Menschen ausfindig zu machen, die an zukunftsweisenden Ideen arbeiten, und diese vorzustellen“, erläutert Thomas Metten, Initiator der Bürgerredaktion.

Zur ersten Redaktionssitzung in der Wissenschaftsgalerie Ingolstadt brachten die Bürgerinnen und Bürger vielfältige Ideen mit, an denen sie in den nächsten Wochen arbeiten möchten. Diskutiert wurde unter anderem auch, wie für die Zuhörer deutlich werden kann, dass hier „Menschen von nebenan“ sprechen. Für alle Beteiligten, die noch keine Radioerfahrung hatten, stand am Beginn jedoch zunächst ein Crashkurs. Zu klären galt es etwa, wie Radiointerviews gut vorbereitet oder wie O-Töne mit Interviewpartnern in guter Qualität aufgezeichnet werden können.

Katrin Poese, leitende Redakteurin der Bürgerredaktion, führte dazu ins Schreiben für das Radio ein und stellte Interviewmethoden vor. Im Gespräch mit Oliver Scholtyssek, Programmleiter von Radio IN, konnten die Bürger sich dann Tipps abholen, worauf es bei Recherche und bei der Umsetzung der Radiobeiträge zu achten gilt. Besprochen wurden hierbei auch vielfältige Details, zum Beispiel, welche akustische Atmosphäre zu welchem Beitrag passt oder wie die An- und Abmoderation im Radio vorbereitet werden kann. Radiomacher Oliver Scholtyssek betonte , dass die Sprache verständlich, möglichst bildhaft und lebendig sein müsse, und bot konkrete Ratschläge an wie: „Im Ton die Emotion!“

Als Bürgerreporter sind alle Beteiligten in den kommenden Wochen mit Mikrophon und Aufnahmegerät in der Region unterwegs, um die Stimmen von Zukunftsmachern einzufangen. Die Bürgerredaktion ist Teil des Themenjahres „Wir bewegen Zukunft!“. Ab Juni sind die Beiträge dann auch in einer eigenen Serie bei dem Ingolstädter Sender Radio IN zu hören.

upd