30 Jahre Partnerschaft
Rührende Szenen: Altomünster feiert mit den ungarischen Freunden aus Nagyvenyim

09.07.2024 | Stand 09.07.2024, 19:00 Uhr |

Ein kleiner Festzug führte vorbei an der Brauerei und am alten Friedhof und hinauf zum Kapplerbräusaal (linkes Bild), wo eine feierliche Gemeinderatssitzung für die ungarischen Gäste abgehalten wurde. Rechts: Zum Nagyvenyim-Platz brachten Bürgermeister Michael Reiter und seine ungarische Kollegin Katalin Kaiser ein neues Ehrenschild mit. Fotos: Gisela Huber

Seit 30 Jahren hat die Marktgemeinde Altomünster eine Partnergemeinde im ungarischen Nagyvenyim, einem kleinen Ort rund 40 Kilometer vom Plattensee und der Hauptstadt Budapest entfernt. Dieses Jubiläum wurde nun ausgiebig gefeiert, mit rund hundert ungarischen Gästen.

Unter ihnen waren auch die Bürgermeisterin Katalin Kaiser von Nagyvenyim sowie der Mitbegründer und Ehrenbürger der Marktgemeinde und langjähriger Bürgermeister von Nagyvenyim, Pal Rauf.

Bereits am Donnerstagabend kamen die Ungarn angereist und verbrachten am Freitag einen schönen Tag in Landshut.

Der Samstagmorgen begann in Altomünster mit strahlendem Sonnenschein am Nagyvenyim-Platz in der Maierbräukurve. Hier neben dem Wappen des Ortes und der darunterliegenden Anpflanzung in den ungarischen Nationalfarben wurde ein neues Hinweisschild aufgestellt, das auf die 30-jährige Partnerschaft hinweist.

Mehr als nurregelmäßige Treffen

Musikalisch umrahmt mit den Klängen vom Musikverein hieß hier Bürgermeister Michael Reiter einmal ganz offiziell die Freunde aus Ungarn willkommen. Er zeigte sich dankbar, dass diese Partnerschaft die drei Jahrzehnte, einschließlich der Pandemie, gut überdauert habe. Dass man hier wieder einmal gemeinsam stehen und anschließend auch feiern konnte, freute ihn besonders, gab er zu verstehen.

Pater Norbert J. Rasim segnete die neuen Partnerschaftsschilder. Eines wurde hier neu aufgestellt, ein weiteres findet in der Partnergemeinde einen Platz.

Der Pater unterstrich in seinen kurzen Gedanken zum Tag die schöne Begegnung zwischen den beiden Völkern und betonte, dass eine Partnerschaft mehr sei als ein bloßes Treffen. So eine Verbindung würde auch in die Tiefe gehen und die Herzen der Menschen berühren.

Ungarische Bürgermeisterin sehr gerührt

Die ungarische Bürgermeisterin Katalin Kaiser war sehr gerührt von dieser Altomünsterer Geste und wünschte sich noch viele schöne Jahre und Jubiläen für die Zukunft. Auch bei einem so kleinen Festakt fehlten Tanz und feurige Musik der Ungarn nicht, die Solotänzer wurden dafür mit viel Applaus bedacht.

Danach ging es im kleinen Festzug vorbei an der Brauerei und am alten Friedhof und hinauf zum Kapplerbräusaal, wo eine sehr feierliche Festsitzung des Altomünsterer Gemeinderats für die ungarischen Gäste abgehalten wurde.

AZ