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Richter beleidigt: 8000 Euro Strafe

erstellt am 27.06.2012 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 20.10.2017 um 09:57 Uhr | x gelesen
Kelheim (rat) Der bekannte Kelheimer Unternehmer und Hotelier Reinhard Listl muss wegen der Beleidigung eines Richters 8000 Euro Strafe zahlen. Zudem trägt er die Kosten des Verfahrens. Dieses Urteil fällte heute das Amtsgericht Kelheim.
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Riedenburg: Richter beleidigt: 8000 Euro Strafe
Wegen Beleidigung verurteilt: Reinhard Listl.
Der Kelheimer Amtsrichter Tobias Schüßler verurteilte Listl wegen des Straftatbestands der üblen Nachrede zu 40 Tagessätzen à 200 Euro. Zuvor hatte der umtriebige Finanzmanager und Eigentümer des Kelheimer Luxushotels Wittelsbacher Hof gestanden, einem Regensburger Richter wegen eines Listl nicht genehmen Urteils unterstellt zu haben, eine Provision kassiert zu haben.
 
„Die Justiz lässt sich das nicht gefallen“, erklärte Richter Schüßler in seiner Urteilsbegründung. Zudem sei Listl, der im August seinen 50. Geburtstag feiert, wegen des gleichen Delikts der Beleidigung einschlägig vorbestraft. Zu Gunsten des Angeklagten wertete das Gericht, dass er sich schriftlich entschuldigt habe und die Tat bedauere.

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Harald rast
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