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Vom Postboten zum Landrat: Hinterkaifeck-Verfilmung mit Martin Wolf

erstellt am 28.03.2012 um 16:31 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 09:24 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PAF) Von den Schauspieltalenten des Pfaffenhofener Landrats Martin Wolf kann man sich am kommenden Wochenende selbst überzeugen. Der kultige und düstere Hinterkaifeck-Film aus dem Jahr 1981 wird dann in Ingolstadt gezeigt.
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Pfaffenhofen: Vom Postboten zum Landrat: Hinterkaifeck-Verfilmung mit Martin Wolf
Wer erkennt den Postboten? Die Rolle des Josef Mayer im Film »Hinterkaifeck - Symbol des Unheimlichen« hatte vor 20 Jahren der heutige Pfaffenhofener Landrat Martin Wolf (rechts) inne.
Armeemuseum
Zum 90. Jahrestag des brutalen Sechsfachmords auf dem Einödshof Hinterkaifeck wird am 31. März in Ingolstadt der 30 Jahre alte Spielfilm „Hinterkaifeck – Symbol des Unheimlichen“ aufgeführt, der damals ein regionales Großereignis war. Ein besonderes Zuckerl dabei ist, dass an der Inszenierung aus dem Jahr 1981 der Theaterkreis Pfaffenhofen mitwirkte, darunter als Postschaffner Josef Mayer auch der heutige CSU-Landrat Martin Wolf – damals freilich als junger Schauspieler noch mit längerem (und braunerem) Haar.
 
Dem Landrat ist das Werk heute mitnichten peinlich – ganz im Gegenteil: „Der Film ist wirklich gut“, findet er. „Da bin ich stolz drauf!“ Besonders auf seine Rolle, dessen reales Vorbild am Montag nach der Tat die Post vom vorhergehenden Samstag noch unberührt dort vorgefunden hatte, wo er sie deponiert hatte. „Ich weiß sogar, wo ich in Waidhofen begraben bin“, sagt Wolf. Zuhause hat er eine digitalisierte Kopie des Streifens, die er gerne einmal in privater Runde zeigt. Die stark restaurierungsbedürftige Originalkopie des Films hingegen wurde seit Jahrzehnten nicht mehr aufgeführt und ruht sicher verwahrt in Ingolstadt.

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Michael Kraus
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