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Klare Absage an Autobahnanschlussstelle Bruckbach

erstellt am 26.03.2012 um 16:35 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 09:24 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PAF) Das Bundesverkehrsministerium hat einer möglichen Autobahnanschlussstelle bei Bruckbach (Gemeinde Wolnzach) eine klare Absage erteilt. Es sieht für die A9 keinen Bedarf zum Bau der zusätzlichen Anschlussstelle zwischen dem Autobahndreieck Holledau und der Gemeinde Rohrbach, für die in den vergangenen Jahren mehrere Varianten diskutiert wurden. Die Entscheidung dürfte das Aus für die Autobahnein- und -ausfahrt im Ilmtal bedeuten.
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Pfaffenhofen: Klare Absage an Autobahnanschlussstelle Bruckbach
Beim Autobahndreieck Holledau wird es auf der A9 wohl keine Ein- und Ausfahrt ins Ilmtal geben. Das Bundesverkehrsministerium sieht keinen Bedarf für die zusätzliche Anschlussstelle bei Bruckbach.
„Da sich der Bund finanziell nicht beteiligt und auch für das Land keinen verkehrlichen Bedarf erkennt, sehe ich im Moment keine Chancen, die Anschlussstelle zu verwirklichen. Landkreis und Gemeinden können das Projekt allein nicht stemmen“, erklärte Landrat Wolf (CSU) zu dieser Entwicklung. In einem Schreiben an das Pfaffenhofener Landratsamt hatte das Bundesverkehrsministerium nach Prüfung und Bewertung der eingereichten Unterlagen mitgeteilt, dass die „Notwendigkeit für eine weitere Planung nicht gegeben ist“.
 
Eine beauftragte Verkehrsuntersuchung zeigt offenbar deutlich, dass von der Anschlussstelle Bruckbach vor allem die angrenzenden Gemeinden profitiert hätten. Der verkehrliche Nutzen für den Bund und den Freistaat Bayern wäre hingegen unerheblich gewesen.
 
Das Aus für Bruckbach betrifft dementsprechend vor allem die Gemeinde Rohrbach und den Markt Wolnzach, deren gemeinsames Gewerbegebiet bei Bruckbach immens vom Autobahnanschluss vor der Haustür profitiert hätte. „Wir haben schon darauf gehofft, auch wenn ich im Grunde immer skeptisch war“, sagte Rohrbachs Bürgermeister Dieter Huber (SPD) in einer ersten Reaktion. „Das wäre das i-Tüpfelchen für das Gewerbegebiet gewesen.“

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Michael Kraus
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