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FOS-Gründung: Beim Technikzweig wird’s knapp

erstellt am 22.03.2012 um 16:37 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 09:24 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PAF) Jetzt heißt es Abwarten: Mitte April soll die Entscheidung fallen, ob zum kommenden Schuljahr eine Fachoberschule (FOS) an der Pfaffenhofener Berufsschule und der Scheyerer Berufsoberschule (BOS) neu gegründet werden darf.
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Neuburg, Dachau, Pfaffenhofen – drei Landkreise in der Region wollen zum kommenden Schuljahr ihr Schulangebot mit einer BOS und FOS komplettieren. Wer dabei die Nase vorn hat, ist auch nach der Probeeinschreibung noch unklar. Letztendlich genehmigen muss Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) die Neugründungen. Als erster der potenziellen Schulstandorte hat der Landkreis Pfaffenhofen die Zahlen seiner Probeeinschreibung nun dem bayerischen Kultusministerium übergeben. „Wir haben dabei auch noch einmal unsere Situation beschrieben“, berichtet Landrat Martin Wolf (CSU) von dem Treffen in München. Ihm sei signalisiert worden, dass eine Entscheidung des Ministers in etwa in drei bis vier Wochen falle. Ob es grünes Licht aus München gibt, ist fraglich. Bisher war immer eine 120-Schüler-Marke im Gespräch, ab der die Neugründung realistische Chancen hätte. Doch rein rechnerisch bleiben von den ursprünglichen 130 eingeschriebenen Schülern nur rund 100 übrig. „Es wird damit gerechnet, dass fünf Prozent nicht kommen, außerdem fallen diejenigen raus, die den Notenschnitt nicht schaffen“, erklärt Wolf diese Zahl, von der nun ausgegangen werde. Umgerechnet bleiben somit 55 potenzielle Schüler für den Wirtschaftszweig der FOS, also 27,5 pro Klasse. „Das reicht wahrscheinlich aus“, prognostiziert der Landrat zuversichtlich. Weniger rosig sieht es beim Technikzweig mit 44 Interessenten und somit 22 Schülern in jeder der zwei geplanten Klassen aus. „Das ist natürlich sehr knapp“, sagt Wolf. Trotzdem ist er vorsichtig optimistisch: „Wir sind auf Kurs.“

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Michael Kraus
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