Mittwoch, 18. Juli 2018
Lade Login-Box.

Experten gegen austauschbare Architektur

erstellt am 12.03.2012 um 16:52 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 09:24 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PAF) Um espritlose Neubauten statt architektonischer Schmuckstücke in der Pfaffenhofener Innenstadt zu verhindern, hat SPD-Chef Markus Käser einen Gestaltungsbeirat als Fachgremium vorgeschlagen. Bei vielen anderen Stadträten rennt er damit offene Türen ein.
Textgröße
Drucken
Pfaffenhofen: Experten gegen austauschbare Architektur
Was passt zum Hauptplatzensemble, was nicht? Damit Pfaffenhofen seinen Charakter nicht verliert, spielen einige Lokalpolitiker mit dem Gedanken eines Gestaltungsbeirats aus Architekten, der Entwürfe von Bauträgern fachlich unter die Lupe nehmen soll.
Straßer
Die Optik des neuen Siglecks und des Bortenschlager-Neubaus ist im Stadtrat und unter den Pfaffenhofener Bürgern immer für kontroverse Diskussionen gut. Und auch die Gestaltungspläne für das Frauenstraßenquartier haben unter den Stadtpolitikern alles andere als Beifallsstürme hervorgerufen. Dem Pfaffenhofener SPD-Chef Markus Käser schwebt nun eine „Charakterschutzzone“ vor, die in der Innenstadt und den umliegenden Quartieren ein architektonisches Mindestniveau für Neubauten zur Pflicht machen soll.
 
Ein Werkzeug, um das zu erreichen, könnte ein Gestaltungsbeirat aus externen Fachleuten sein, wie er schon auf dem Podium beim Forum Baukultur andiskutiert worden ist. Er könnte den Stadtrat gegen Honorar fachlich bei seinen Entscheidungen über Bauanträge beraten: „So ein Beirat ist ein Mittel, um die fortwährende Eintönigkeit und Austauschbarkeit zu verhindern“, erklärt der SPD-Fraktionssprecher. Dabei gehe es bewusst nicht nur um historische Bauten, sondern durchaus auch um interessante moderne Architektur. Die Stadtratsfraktionen scheinen sich durch die Bank mit der Idee eines Gestaltungsbeirats anfreunden zu können.

Lesen Sie morgen mehr im Pfaffenhofener Kurier oder schon heute Abend auf donaukurier.de als Premium-Artikel.
Michael Kraus
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!