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Ausbildungsmarkt: Mehr Lehrstellen als Bewerber

erstellt am 03.04.2012 um 14:18 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 09:24 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PAF) Doppelter Abiturjahrgang und Aussetzung der Wehrpflicht hin oder her: Der Ausbildungsmarkt im Landkreis Pfaffenhofen ist 2011 stabil geblieben. Und auch heuer setzt sich der positive Trend fort. Aktuell kommen auf jeden Bewerber, der noch nicht fündig geworden ist, zwei freie Lehrstellen.
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Pfaffenhofen: Ausbildungsmarkt: Mehr Lehrstellen als Bewerber
Eine Lehre als Maurerin macht die 16-jährige Yvonne Heilmayer – hier arbeitet sie auf einer Baustelle in der Radlhöfe-Siedlung. Ihre Lehrstelle hat sie ohne große Probleme gefunden.
Kraus
Es gibt nach wie vor mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Mit 475 gemeldeten Lehrstellen im Geschäftsbezirk Pfaffenhofen der Agentur für Arbeit gibt es 123 mehr als im Vorjahr, rechnet Agentursprecher Peter Kundinger vor. Von den 475 Ausbildungsplätzen, denen 355 überwiegend schon fündige Bewerber gegenüberstehen, seien aktuell noch 294 unbesetzt. Auf die kommen 155 Jugendliche, die noch eine Lehrstelle suchen.
 
Damit zeichnet sich der positive Trend des Vorjahrs fort. Damals befürchteten einige, dass der doppelte Abiturjahrgang und der Wegfall von Wehr- und Zivildienst dem Ausbildungsmarkt schade. „Das hatte überraschenderweise aber fast keinerlei Auswirkungen“, blickt Kundinger zurück. Die Unternehmen bieten derweil mehr Lehrstellen an. „Der Wettlauf um gute Bewerber wird größer“, fasst der Agentursprecher zusammen.
 
Das unterstreicht auch der Pfaffenhofener Kreishandwerksmeister Max Hechinger: „Es wird schwieriger, die Leute zu finden, die wir brauchen“, sagt er – „sowohl von der Anzahl, als auch der Eignung“. Es ist das alte Lied: „Wer jetzt keine Lehrlinge kriegt, der hat in drei Jahren auch keine Facharbeiter“, erklärt Hechinger. Und die würden vielen Firmen ebenfalls fehlen. „Aber da darf man nicht zu viel jammern“, räumt der Oberhandwerker ein – die allgemeine Situation sei unterm Strich schließlich sowohl für die Arbeitnehmer, als auch für die Arbeitgeber gut.

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Michael Kraus
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