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35 Millionen Euro für die Schulen

erstellt am 08.03.2012 um 17:01 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 09:24 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PAF) Der Landkreis steckt in den nächsten sieben Jahren 35 Millionen Euro in die Generalsanierung seiner beiden weiterführenden Schulen in Pfaffenhofen. Derzeit wird der Verwaltungstrakt des Schyren-Gymnasiums erneuert, danach geht es mit der Georg-Hipp-Realschule weiter.
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Pfaffenhofen: 35 Millionen Euro für die Schulen
Glatter und offener soll das Schyren-Gymnasium nach seiner Generalsanierung aussehen. Hier eine Grafik, wie der Bau mittelfristig aussehen könnte: Das funktionslose Brückenbauwerk vor der Schule soll abgerissen werden, der Sichtbeton wird verkleidet.
Büro Eichenseher
Die Gesamtkosten für die Generalsanierung des Schyren-Gymnasiums werden auf 22 Millionen Euro geschätzt, für den Realschul-Altbau auf 13,4 Millionen Euro. Beide Komplexe sind etwa 40 Jahre alt.
 
Derzeit laufen am Gymnasium die Arbeiten auf Hochtouren. „Es bleibt nur der Rohbau stehen, dann wird alles neu gemacht“, erklärte Planer Wolfgang Eichenseher vom gleichnamigen Pfaffenhofener Ingenieurbüro. Mittelfristig soll die ganze Schule energetisch und technisch auf Neubaustandard gebracht werden – zwei Drittel des Energieverbrauchs sollen so künftig eingespart werden können. „Das wird wegweisend für andere Schulbauten sein“, ist Landrat Martin Wolf (CSU) überzeugt.
 
Wo die Reise hingeht, wird sich zeigen, wenn im Juli oder August der aktuelle Bauabschnitt Verwaltungstrakt beendet sein wird. „Wir liegen soweit im Zeitplan“, berichtete Eichenseher. Seit vergangenem August laufen die Arbeiten. Den aktuellen Stand der Bauarbeiten haben nun die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses des Landkreises besichtigt. „Es klappt alles wunderbar“, lobte Schulleiter Dietmar Boshof. Im Schulbetrieb habe man sich mit Enge und Schmutz arrangiert – der Bauabschnitt sei ja gut abgeschottet. „Was aber ein Problem darstellt, ist der Baulärm“, räumt er ein, aber da müssten Schüler wie Lehrer durch.
 
„Es geht nicht ohne Lärm“, ergänzte Planer Eichenseher – und andere Behinderungen habe man im Griff: „Für einen Umbau im laufenden Betrieb könnte es nicht besser laufen.“

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Michael Kraus
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