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Sprung in der Statistik: Ingolstadt hat jetzt mehr Einwohner als Würzburg

erstellt am 04.06.2013 um 15:34 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 09:16 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (IN) Die jetzt veröffentlichten Zahlen der Zensus-Volkszählung 2011 bringen Bewegung in die Statistik: Ingolstadt hat demnach 514 Einwohner weniger als gedacht. Würzburg muss dagegen fast 9000 Bürger statistisch abschreiben. Damit hat die Schanz Würzburg bei der Einwohnerzahl überholt und gilt nun offiziell als fünftgrößte Stadt Bayerns.
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Ingolstadt: Sprung in der Statistik: Ingolstadt hat jetzt mehr Einwohner als Würzburg
Auch er hat nochmal nachgerechnet: Helmut Schels, Statistiker der Stadt. Ingolstadt ist nach den neusten Zensus-Zahlen nun die fünftgrößte Stadt in Bayern.
Silvester
In der unterfränkischen Bezirkshauptstadt, Heimat Gabriel Engerts, ist die Differenz zwischen der Einwohnerzahl, wie sie das Rathaus selbst ermittelt hat, und den vorige Woche veröffentlichten Ergebnissen der jüngsten Zensus-Volkszählung gewaltig ausgefallen: Fast 9000 Bürger muss Würzburg statistisch abschreiben. Dagegen ist in Ingolstadt der Unterschied zwischen den Zahlen des Einwohnermeldeamts und der Erhebung des Landesamts für Statistik wesentlich geringer. Die Stadt verlor demnach nur 514 Bürger, erklärten am Dienstag Helmut Schels, der Chefstatistiker im Technischen Rathaus, und Gerd Treffer, der Sprecher der Stadt.

Zu den Abweichungen sei es gekommen, weil das Landesamt die Zahlen mit einer anderen Methode ermittelt als die jeweiligen Einwohnermeldeämter. "Daher müssen Daten immer wieder nachgebessert und nachgemeldet werden", erklärte Schels. In Würzburg sei das offenbar nicht ganz so präzise geschehen. Auch in Ingolstadt komme es angesichts von rund 15.000 An- und Abmeldungen pro Jahr sowie 10.000 Umzügen innerhalb der Stadt zu statistischen Unschärfen, die der Angleichung bedürfen.

Die Zahl der Ausländer in Ingolstadt ist gemäß den neuen Zahlen deutlich gesunken: Die Stadt ging von rund 18.700 aus, tatsächlich sind es derzeit 15.200. Das liegt vor allem daran, dass Anfang der 90er Jahre sehr viele deutschstämmige Aussiedler nicht als Bundesbürger registriert worden sind, erklärte Schels.

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Christian Silvester
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