Donnerstag, 20. September 2018
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Ingolstädter Volksbühne löst sich auf

erstellt am 05.06.2012 um 18:06 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 09:16 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (IN) Mit einigen dürren Zeilen endete vor einigen Tagen eine Ingolstädter Theater-Tradition: „Der Verein ,Besuchergemeinschaft Volksbühne’ wurde in der Mitgliederversammlung am 30. Mai satzungsgemäß aufgelöst“, schreibt Schriftführer Gerold Christmann in einer Mitteilung an den DONAUKURIER.
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Der Verein wurde in dem Jahr gegründet, in dem sich im Stadttheater das erste Mal der Vorhang hob: 1966. Ziel war es, „möglichst weite Bevölkerungskreise für den regelmäßigen Besuch guter Theateraufführungen zu gewinnen“, heißt es in der Satzung. Zeitweise hatte der Verein 1300 Mitglieder. Damit ist es jetzt vorbei, die letzte Vorsitzende, Christine Schauer, tritt nach 32 Spielzeiten ab und mit ihr die gesamte Vereinsspitze. „Wir haben im Vorstand immer im Team gearbeitet, deswegen gehen wir jetzt auch als Gruppe“, erklärt sie. Streit oder Unstimmigkeiten habe es nicht gegeben. „Ganz im Gegenteil“, betont sie. Seit November suchte der Verein nach Nachfolgern für die Führungsriege. Selbst Knut Weber, der Intendant des Stadttheaters, setzte sich dafür ein. Bei beiden Versammlungen, in denen ein neuer Vorstand hätte installiert werden sollen, war er dabei. Es hat nichts genutzt. Niemand wollte das Ehrenamt übernehmen.

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Johannes hauser
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