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Hochwassersteg ist ein Einzeldenkmal

erstellt am 15.04.2016 um 12:18 Uhr
aktualisiert am 01.02.2017 um 09:09 Uhr | x gelesen
Eichstätt (EIH) Der Rebdorfer Hochwassersteg wird in die Denkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege aufgenommen. Das hat auch finanzielle Folgen für die Stadt Eichstätt als Besitzerin des über 400 Jahre alten Bauwerks.
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Eichstätt: Hochwassersteg ist ein Einzeldenkmal
Stadtheimatpfleger Rainer Tredt freut sich darüber, dass der Rebdorfer Steg nun doch als Einzeldenkmal anerkannt wird.
Chloupek
Seit 29. August 2011 ist der marode Steg aus Sicherheitsgründen gesperrt, ein Schotterweg dient als Ersatz. Das LfD hatte den Eintrag des Bauwerks bisher mit der Begründung abgelehnt, dass der Steg im Laufe der vergangenen Jahrzehnte derart ausgebessert worden sei, dass er nur noch ein "Flickwerk" darstelle. Das wollte der Eichstätter Stadtheimatpfleger Rainer Tredt nicht so stehen lassen und hat aufwendige Recherchen angestellt mit dem Ergebnis: über 80 Prozent des Materials sind noch Originalsubstanz. Davon hat sich nun auch das LfD überzeugen lassen. Gestern kam der Bescheid per Post. Heute sagte Oberbürgermeister Andreas Steppberger unserer Eichstätter Redaktion: Er freue sich sehr, dass die Bemühungen besonders des Stadtheimatpflegers nun erfolgreich gewesen seien, allerdings werde der "Jubel etwas getrübt", weil die Stadt nun wohl auch für die Kosten der Erhaltung mehr ausgeben müsse.

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Eva Chloupek
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