Ins Wasser gefallen
Wetterrückblick für Juli: Von richtig heiß bis ziemlich kalt – und jeder Menge Regen

06.08.2023 | Stand 13.09.2023, 0:03 Uhr |

Dramatisches Wolkenspiel über der Staustufe an der Donau – DK-Leser Peter Eisele hat dieses Naturschauspiel eingefangen. Im Juli war der Himmel vergleichsweise häufig voll mit dunklen Regenwolken. Foto: Eisele

Kurz und heftig fielen die Gewitterschauer aus, die im Juli niedergingen. Während in vielen Gebieten Südeuropas Brände tobten und die Menschen unter sengender Hitze litten, zogen über die Region immer wieder massive Schauer. Die Zahlen des Wetterkontors von der Messstation in Kösching belegen das.

Demnach fielen im Juli insgesamt 120,5 Liter Regen. Das ist mit 141 Prozent vom langjährigen Mittel deutlich mehr als üblich. Auffallend ist dabei allerdings, dass ein Großteil der Regenfälle sich an nur drei Tagen über die Wetterstation ergoss.

Am Dienstag, 11. Juli, waren es rund 22 Liter, am Samstag, 29. Juli, etwa 21 Liter und der meiste Regen fiel am Dienstag, 25. Juli: etwas mehr als 26 Liter. Das heißt, deutlich mehr als die Hälfte der gesamten Wassermenge regnete es an lediglich drei Tagen.

So ist auch zu erklären, dass es an den übrigen Tagen durchaus – wie im Juli zu erwarten – auch heiße Tage gab. So zum Beispiel am 15. Juli, einem Samstag. Hier kletterte das Thermometer auf 35 Grad. Auch die Zahl der Sonnenstunden bewegt sich mit gut 251 in dem zu erwartenden Rahmen. Die meisten Sonnenstunden gab es am 7. Juli, einem Freitag. 14 Stunden lang trübte an diesem Tag keine Wolke den Himmel.

Die Durchschnittstemperatur im Juli betrug laut den Wetterdaten 19,7 Grad. Das ist genau ein Grad wärmer als das langjährige Mittel. Die hohen Temperaturen beschränken sich vor allem auf die erste Hälfte des Monats mit dem Höhepunkt am 15. Juli. Danach pendelte das Thermometer noch für einige Tage im Bereich zwischen 25 und 28 Grad, ehe die Temperaturen nach dem 23. Juli rapide in den Keller sanken.

Nur noch 17 Grad Höchsttemperatur herrschten am 26. Juli. In der darauffolgenden Nacht wurde auch die niedrigste Temperatur des zu Ende gegangenen Monats gemessen: Bis auf 8,7 Grad fiel das Thermometer. Das kühle und regnerische Wetter hat sich auch mit dem Beginn der Sommerferien Ende Juli nicht gebessert und auch die ersten Augusttage brachten keine Besserung. Erst Mitte dieser Woche soll es laut Wettervorhersage etwas besser werden.