Tabellenführung verteidigt
Tennis: Damen des TC Pfaffenhofen bestätigen gegen Tutzing starke Form – Herren unterliegen Gräfelfing

25.06.2024 | Stand 25.06.2024, 17:47 Uhr |

Konnte doppelt feiern: Geburtstagskind Miroslav Herzan gewann mit Manching gegen Tabellenführer Regensburg. Foto: Rimmelspacher

Die Ergebnisse in der Tennis-Bayernliga Nordost haben am Wochenende dafür gesorgt, dass nun ein Quartett um den Aufstieg spielt. Mittendrin die Auswahl der MBB SG Manching, die den Spitzenreiter bezwang. Ebenso setzten die Damen des TC Pfaffenhofen in der Landesliga 2 ihre Siegesserie fort und bleiben Tabellenführer.

Herren, Bayernliga: MBB SG Manching - TC Rot-Blau Regensburg 6:3 (12:8): Schon jetzt ist klar: Das Saisonfinale der MBB-Herren wird spannend. Durch den 6:3-Erfolg gegen den zuvor ungeschlagenen Spitzenreiter Regensburg „sind die Karten im Aufstiegskampf neu gemischt“, wie SG-Kapitän Yvo Panak mit spürbarer Freude erklärt. In der aktuellen Konstellation haben Regensburg (1.), Manching (2.), der TC Bamberg (3.) und Frankonia Nürnberg (4.) jeweils zwei Minuspunkte – spielen den Aufstiegsrang eins ab sofort also unter sich aus. „Für mich hat Frankonia aufgrund des Restprogrammes die besten Karten“, legt sich Panak fest, will mit MBB aber auf jeden Fall mitbieten. „Wenn sich für uns eine Chance ergibt, werden wir zupacken. Wir sind heiß“, verspricht er. In zwei Wochen reisen die Manchinger zum direkten Duell nach Bamberg, hier könnte bereits eine Vorentscheidung fallen. Zum Spiel in Regensburg hatte es eine besondere Vorbereitung gegeben, mit Geburtstags-Frühstück für Miroslav Herzan (wurde 29) und selbst gemachtem Kuchen vom Kapitän. Mit Erfolg, wie sich herausstellen sollte. Denn obwohl mit Lukas Chyba und Daniel Filo zwei Stammkräfte kurzfristig abgesagt hatten, lief es im Spiel wie am Schnürchen. Im ersten Einzeldurchgang hatten Jakub Volesky (Position 2, 4:6, 6:1, 10:4) und Herzan (4/6:3, 3:6, 10:6) auch noch das nötige Spielglück, sodass die kampflose Niederlage von Ersatzmann Peter Panak (6) nicht ins Gewicht fiel. Auch Yvo Panak selbst (6:1, 6:0) hatte einen guten Tag erwischt und besiegte im Spitzeneinzel Marcel Strickroth „so klar, wie bisher noch nie“, wie er selbst kommentierte. Pavel Staubert (3/6:2, 6:2) legte nach, einzig David Dub (5/1:6, 2:6), Nachrücker aus der Herren 50, musste gratulieren. Dennoch führte Manching nach den Einzeln bereits mit 4:2 und blieb auch in den abschließenden Doppeln souverän. Volsky/Staubert (6:4, 7:5) und Yvo Panak/Herzan (6:3, 6:2) gewannen recht sicher, sodass der 6:3-Gesamterfolg feststand. „Für uns ist gut, dass wir erst in zwei Wochen weiterspielen. Ich denke, dass zumindest Lukas Chyba bis dahin wieder fit ist – und dann wollen wir in Bamberg einen möglichst glatten Sieg landen“, meint Yvo Panak. Gelingt dies, wäre es in einem spannenden Saisonfinale ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Aufstieg.

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Höchst zufrieden blickt Stefanie Huber auf den Spieltag zurück: „Unser Team konnte in jeder Hinsicht überzeugen und unser Ziel, oben mitzuspielen, ist erreicht.“ Die Einzel verliefen nach dem Geschmack der TCP-Damen: In der ersten Runde siegten Huber (6:2, w.o.), Sandra Silc (6:3, 6:1) und Verena Höpfl (6:1, 6:0) allesamt deutlich. Auch in der zweiten Einzelrunde ließen die Gastgeberinnen keinen Punkt liegen. Viktorie Starekova (6:0, 6:1), Evelyn Schmidt (6:1, 6:2) und Sarah Schmidmaier (6:4, 6:1) entschieden ebenso eindeutig die Spiele für sich, sodass der Tagessieg der Ilmstädterinnen bereits nach den Einzeln feststand. In den Doppeln musste sich lediglich das Zweier-Doppel Schmidt/Silc im Match-Tiebreak mit 7:5, 4:6, 7:10 geschlagen geben. Starekova/Huber (6:2, 6:0) und Schmidmaier/Höpfl (6:2, 6:2) blieben souverän. Nach dem 8:1 und der damit verbundenen Tabellenführung zeigte sich Huber selbstbewusst: „Zum ASV Dachau reisen wir kommenden Sonntag als Favoritinnen und wollen die Serie fortsetzen.“

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„Gegen den Tabellenzweiten aus Gräfelfing war einfach nichts zu holen. Die waren richtig stark“, berichtet Jonas Raps nach der 3:6 Niederlage. Schon in der ersten Runde deutete sich an, wie schwer es werden würde, als Kilian Bong (4:6, 2:6) und Niklas Thiel (2:6, 2:6) ihre Spiele verloren. Christian Rauch kämpfte sich in den Match-Tiebreak, musste sich dann jedoch ebenso geschlagen geben (6:3, 2:6, 8:10). In der zweiten Runde sollte es nicht einfacher werden für die Ilmstädter. Da ihre Nummer eins Horst Rieder, der am Wochenende ein Turnier in Italien spielte, nicht verfügbar war, musste ihn Martin Janos vorne vertreten. Janos war aber chancenlos (0:6, 4:6). Auch Mannschaftsführer Raps konnte wenig Gegenwehr leisten (3:6, 2:6). Den einzigen Punkt in den Einzeln holte Benjamin Wawro für den TCP (3:6, 6:2, 10:6). Beim Zwischenstand von 1:5 stand die Niederlage somit bereits nach den Einzeln fest. Das hinderte die TCP-Herren nicht daran, noch einmal alles in die Doppel zu werfen. Janos/Wawro verloren das Einser-Doppel nur knapp (6:7, 6:0, 5:10). Die beiden anderen Doppeln wurde indes belohnt. Bong/Raps siegten im Match-Tiebreak (7:6, 3:6, 10:8) und auch Rauch/Thiel überzeugten (6:3, 7:5). „Wir haben eine sehr gute Leistung gebracht, es hat sich gelohnt, dass wir im Training oft Doppel gespielt haben“, freute sich Raps trotz der Niederlage. „Wir spielen die nächsten Spiele jetzt gegen Mannschaften, die auch im Keller stehen und wollen dann punkten“, kündigt er an. Im anstehenden Vergleich beim TC Großhesselohe III /30. Juni, 10 Uhr) geht es um den Klassenerhalt.

frb