Mailing

Spielplätze werden aufgewertet

Im BZA Mailing gab es jede Menge positive, aber auch einige unbefriedigende Nachrichten

23.05.2022 | Stand 23.05.2022, 14:00 Uhr
Sabine Kaczynski

Neues für die Mailinger Aue: Hier soll eine Kletteranlage – wie hier im Spielpark Peyerl – entstehen. Foto: Kaczynski

Von Sabine Kaczynski

Ingolstadt – Erfreuliche Nachrichten konnte der Vorsitzende Dominik Nadler bei der Sitzung des Bezirksausschuss (BZA) Mailing verkünden: So sollen für den Spielplatz in der Mailinger Aue eine zusätzliche Schaukel und ein Kletternetz für 5- bis 13-Jährige – ähnlich dem im Spielpark Peyerl – angeschafft werden. Die bislang vorhandene Skaterbahn und eine Hütte sollen den neuen Attraktionen weichen. Die dafür benötigten 2000 Euro kommen aus dem Bürgerhaushalt 2022. Auch dem Wunsch nach Anschaffung vandalismussicherer Liegen für die Mailinger Aue wird von Seiten der Stadt entsprochen – hier werden vom Gartenamt verschiedene Modelle vorgestellt und bei einem Ortstermin mit dem BZA Standorte bestimmt.

Die Parkfläche vor der Grundschule wertet das Gartenamt mit einer Blühfläche, einem Insektenhotel und Wechselflor an der Mariensäule auf, die dafür benötigten 5000 Euro werden aus Haushaltsresten finanziert. Der Spielplatz an der Käthe-Kruse-Straße wird durch neue Spielgeräte und eine entsprechende Matschanlage nicht nur hübscher, sondern auch behindertengerecht ausgebaut.

Nadler informierte zudem darüber, dass ein Gehweg in der Limesstraße im Bereich der östlichen Brückenrampe entstehen soll, die Kosten von 60.000 Euro werden von der Stadt getragen und sind nicht umlagefähig. Eine geforderte Parkverbotszone in der Marienstraße wurde bereits installiert. Abgelehnt wurde dagegen ein gewünschtes Parkverbot in der Limesstraße – an dieser Stelle sah die Stadt aus mehreren Gründen keinen Bedarf.

Unverständnis herrschte auch angesichts der Stellungnahme des Bauamts bezüglich des Festplatzes, die Nadler als „Themaverfehlung“ bezeichnete, da auf die wesentlichen Fragen nicht eingegangen wurde. Ein erneuter Antrag soll nun die Problematik bezüglich Strom- und Wasseranschlüssen, Abwasser und temporärer Beleuchtung klären. Nadler betonte die Dringlichkeit des Antrags angesichts der im kommenden Jahr anstehenden 150-Jahr-Feier der örtlichen Feuerwehr.

Auch der Vorschlag der Stadt, der BZA solle bezüglich der geforderten ÖPNV-Zufahrt von Süden zum Interpark Verhandlungen mit dem Landkreis Eichstätt bzw. der Gemeinde Großmehring aufnehmen, auf deren Gebiet diese Zufahrt liege, stieß bei den Mitgliedern auf Verwunderung. Dazu sei man als Gremium nicht befugt und werde daher erneut die Stadt Ingolstadt auffordern, selbst in Kontakt mit den entsprechenden Stellen zu treten. Stadträtin Brigitte Mader, die der Sitzung beiwohnte und die im Aufsichtsrat der INVG sitzt, versprach, sich der Sache anzunehmen.

Im Anschluss ging der BZA die Planung des Bürgerhaushalts 2023 an. Knapp drei Viertel der zur Verfügung stehenden 40000 Euro wurden einstimmig für folgende Projekte angesetzt: Die Mailinger Aue soll eine Teqball-Anlage erhalten (5000 Euro), jeweils eine Bank für den Spielplatz an der Eibenstraße sowie für die Boule-Bahn werden angeschafft (je 2500 Euro), vier Mülleimer (4000 Euro) werden an verschiedenen Standorten angebracht. Zudem soll die Mailinger Aue eine feste Feuerstelle erhalten (4000 Euro), der Basketballkorb am Hockeyfeld soll verlagert werden (4000 Euro) und am Marienplatz soll ein sogenannter „Pizza-Mülleimer“ für die leeren Kartons aufgestellt werden (1500 Euro). Ein weiterer Posten, der in ähnlicher Form jährlicher Bestandteil des Bürgerhaushalts werden soll, sind Hitzeanpassungsmaßnahmen, die 2023 vornehmlich für die Beschattung von Spielplätzen verwendet werden sollen (5000 Euro).

Aus den Reihen des BZA wurde die Installierung eines Brunnens auf der Schulwiese vorgeschlagen, moniert wurden von Besucherseite die nicht gut funktionierende Lautsprecher-Außenanlage am Ostfriedhof sowie die massive Lärmbelästigung durch die Gunvor-Züge, die beim Überqueren des Radwegs auch in der Nacht nahezu stündlich laute Pfeifsignale abgeben würden. BZA-Vorsitzender Nadler versprach, sich bei beiden Anliegen um Klärung bzw. Abhilfe zu bemühen.

DK