Ingolstadt

Omikron bei rund 50 Prozent aller neuen Corona-Fälle in Ingolstadt nachgewiesen

11.01.2022 | Stand 11.01.2022, 18:19 Uhr

Foto: Jens Büttner/dpa

Wie die Stadt Ingolstadt mitteilt, haben sich seit der letzten Meldung weitere 208 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Darunter sind fünf Schüler aus vier verschiedenen Schulen und 20 Reiserückkehrer (weltweit, aber mit vielen Fällen aus Österreich).

Des Weiteren meldet die Stadt drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Dabei handelt es sich um zwei Nachmeldungen an das Gesundheitsamt aus 2021 (88-jährige Frau, 71-jähriger Mann) und aktuell um eine 81-jährige Frau.

„Aufgrund des Endes der Weihnachtsferien wurden in den vergangenen Tagen eine hohe Zahl an Testungen durchgeführt, ein deutlicher Anstieg der Neumeldungen war zu erwarten“, erklärt Stadtsprecher Michael Klarner.



Der erste Omikron-Fall wurde für Ingolstadt am 16. Dezember bestätigt. Seither sind laut Stadt insgesamt 543 Fälle für das Stadtgebiet Ingolstadt dokumentiert, 148 Fälle kamen seit gestern hinzu. Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes entfallen inzwischen im Durchschnitt rund 50 Prozent aller neuen Fälle auf Infektionen mit der Omikron-Variante, mit stark steigender Tendenz.



Im Klinikum Ingolstadt werden derzeit 53 Patienten behandelt, die COVID-19 positiv sind. Elf Patienten liegen auf der Intensivstation, sieben werden beatmet. Im Leitstellenbereich Ingolstadt (Region 10) sind von 121 verfügbaren Intensivbetten 99 belegt, die Auslastung beträgt somit 81,8 Prozent.

Aktuell sind im Ingolstädter Stadtgebiet 1020 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des RKI bei 423,5 .

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Ingolstadt 14.687 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, davon gelten 13.468 als genesen. 199 Bürger sind an den Folgen ihrer Virusinfektion gestorben.

DK