Oberdolling

Neue Sandfüllung für Beachvolleyballplatz

Gemeinderat in Oberdolling befasste sich mit einem breiten Themenspektrum

20.05.2022 | Stand 25.05.2022, 13:06 Uhr

Tagte in der Gemeindekanzlei: der Gemeinderat Oberdolling. Foto: Domke

Von Constantin Dome

Oberdolling – Der Gemeinderat Oberdolling befasste sich in der Sitzung am Mittwoch mit einem breiten Themenspektrum. Im ersten Teil lag der Schwerpunkt auf Bauangelegenheiten, die innerhalb weniger Minuten einstimmig positiv beschieden wurden. Die Planskizze zur Änderung des Bebauungsplans „Müllerberg-Ost“ wurde ebenfalls ohne Gegenstimme verabschiedet: Die durch das Planungsbüro vorgelegte Änderung weist einen Geltungsbereich von 1360 Quadratmetern und eine Baugrenze von 830 Quadratmeter auf.

Der Rat befasste sich mit anstehenden Malerarbeiten an der Oberdollinger „Rossschwemm“. Laut Bürgermeister Josef Lohr (CSU) wurde der Auftrag wie üblich ausgeschrieben, fünf Firmen boten die Ausführung der Arbeiten an. Letztendlich entschied man sich für das Angebot einer Firma aus Münchsmünster. Die Kosten für den Fassadenanstrich belaufen sich auf 23446 Euro. Damit liegt das Angebot mit 16000 Euro unter den veranschlagten Kosten von 39500 Euro. Lohr teilte mit, dass der Auftrag bereits vergeben wurde, der dafür notwendige Beschluss wurde in der Sitzung nachträglich eingeholt. Auch hier gab es keine Gegenstimmen.

Ein weiteres Anliegen, schriftlich eingereicht durch ein Mitglied der Stammtischgemeinschaft „Wuide Liga“, betraf die Hobbysportler der Gemeinde. Der vor zehn Jahren eingerichtete Oberdollinger Beachvolleyballplatz habe eine Erneuerung der Sandfüllung dringend nötig, führte Lohr aus. Für die Gemeinderäte war es selbstverständlich, diesem Antrag zuzustimmen. Man müsse schließlich wieder attraktive Bedingungen für die Volleyballer schaffen. Die Kosten für die Erneuerung belaufen sich auf 2040 Euro. Gemeinderat Christopher Bihler (CSU) brachte den Vorschlag ein, die Beachvolleyballgruppe möglicherweise langfristig in den SV Dolling einzugliedern.

Der vierte Tagesordnungspunkt beinhaltete die Information über den Jahresauftrag Tiefbauarbeiten. Hierzu soll eine Firma ausgesucht werden, die zwischen September 2022 und Dezember 2023 alle anfallenden Reparaturen an Straßen und Pflastern der Gemeinde übernimmt. Die letzten beiden größeren Themen im öffentlichen Teil der Sitzung waren der Umbau der Sickerbeckenanlage Oberdorfer Berg II und die Abschlussvereinbarung „Historisches Gedächtnis“ des Landkreises Eichstätt, die eine finanzielle Beteiligung der Landkreisgemeinden an einem Projekt zur Erfassung und Lagerung von historischen Funden vorsieht. Auch hierfür gaben die Räte ihr Einverständnis.

DK