Schmiererei in Ingolstadt
Moskau-Pavillon im Piuspark erneut von Unbekannten verschandelt

14.06.2024 | Stand 15.06.2024, 9:21 Uhr |

Pavillon verschandelt: Unbekannte Täter haben vor Kurzem mehrere Parolen im Piuspark auf den Ausstellungsbeitrag von Moskau zur Landesgartenschau geschmiert. Die Polizei ermittelt. Foto: Eberl

Der Moskau-Pavillon im Piuspark ist seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs immer wieder das Ziel von Vandalen. „Stadt der Mörder“ ist dort in großen roten Buchstaben auf die weiße Fläche geschrieben worden. Diesen Vorfall hat die Stadt angezeigt.



Eine Sprecherin der Polizei bestätigt auf Anfrage, dass die Sachbeschädigung aufgenommen und zur Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wird.

CSU fordert Überwachungskameras



Der neuerliche Vandalismus im Piuspark hat nicht nur Stadt und Polizei auf den Plan gerufen, sondern auch den CSU-Ortsverband Nordwest. Die Christsozialen fordern nun Überwachungskameras an zentralen Stellen. Es sei nicht das erste Mal, dass sich Personen am Park zu schaffen machen und „unser schönes Naherholungsgebiet im Nordwesten für ihre antidemokratischen und geschmacklosen Nachrichten misshandeln“, so der Ortsvorsitzende Tim Beyer. Und weiter: „Die aktuellen Schandtaten bilden allerdings einen neuen Höhepunkt, bei dem sogar staatsgefährdende Äußerungen im Spiel sind.“