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DONAUKURIER und Verlag Bast Medien präsentieren Buch über "Ingolstädter Geheimnisse"

Mysterienjäger unterwegs

Ingolstadt
erstellt am 12.10.2018 um 18:56 Uhr
aktualisiert am 17.10.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Leser des Ingolstädter Lokalteils des DONAUKURIER kennen seit 2011 die Serie "irgendwie merkwürdig", in der die Redaktion Seltsamkeiten im Ingolstädter Stadtbild nachspürt. Unter anderem wurde dabei die Frage geklärt, warum an einer versteckten Ecke ein Hase die Fassade des Landgerichts ziert oder was es mit dem Turm des Ingolstädter Postgebäudes auf sich hat. Einige der Themen werden jetzt in einem Buch neu erzählt, das der DK gemeinsam mit dem Verlag Bast Medien herausgibt. Es werden darin aber auch etliche neue Geheimnisse gelüftet.
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Geheimnisträger: Der DONAUKURIER und der Verlag Bast Medien haben gemeinsam das Buch ?Ingolstädter Geheimnisse? herausgebracht. Der DK verlost zehn Exemplare.
Geheimnisträger: Der DONAUKURIER und der Verlag Bast Medien haben gemeinsam das Buch "Ingolstädter Geheimnisse" herausgebracht. Der DK verlost zehn Exemplare.
Eberl
Ingolstadt


Etwa zur gleichen Zeit als sich die Ingolstädter Redakteure das erste Mal auf die Suche nach den Geheimnissen in ihrer Stadt machten, begab sich - ganz unabhängig davon - in Überlingen am Bodensee ebenfalls eine Journalistin auf Geheimnisse-Mission. Eva-Maria Bast veröffentlichte ihre Artikel als Advents-Serie im Überlinger Lokalteil des "Südkurier". Aus einer 24-Tage-Serie wurde eine mittlerweile preisgekrönte Buchreihe, zu der ab sofort auch ein Band über Ingolstadt gehört: Die "Ingolstädter Geheimnisse - Spannendes an Schutter und Donau mit Kennern der Stadtgeschichte".

Das Buch ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit des DONAUKURIER und des Verlags Bast Medien. Einige der Geheimnisse in dem Buch sind bereits in der DK-Serie "irgendwie merkwürdig" gelüftet worden.

"Wir waren begeistert von der tollen Zusammenarbeit mit unseren Geheimnispaten", erklärt Eva-Maria Bast. Denn zum Konzept der "Geheimnisse" gehört, dass heimatverbundene Ingolstädter mit ihrem Expertenwissen zu Wort kommen und helfen, die Rätsel zu lösen, die hinter kaum beachteten Relikten stecken. "Es sind Leute dabei, die als echte Ingolstadt-Insider bekannt sind, wie zum Beispiel Heimatforscher Hans Fegert oder Militärhistoriker Ernst Aichner. Aber wir haben auch mit vielen anderen Schanzern gesprochen, die geheimnisvolle Geschichten kennen und damit bislang nicht in Erscheinung getreten sind", sagt Heike Thissen, eine der drei Autorinnen.

Dass bekannte und weniger bekannte Menschen aus Ingolstadt, allesamt miteinander verbunden durch die Liebe zu ihrer Heimat, ihre Geschichten erzählen, reizt die Schreiberinnen an ihrem Projekt besonders. "Wir waren vor allem begeistert davon, wie offen und interessiert sie die Idee aufgenommen haben", berichtet Elena de Figueiredo Oliveira, die dritte Autorin des Buches.

"Was die Geheimnispaten über die Relikte, die noch heute zu sehen sind, zu erzählen hatten, war manchmal lustig, manchmal traurig und manchmal einfach nur unglaublich", sagt Thissen. Dabei haben die auswärtigen Autorinnen festgestellt, dass Ingolstadt weit mehr zu bieten hat als das Schloss, das Münster und die Festungsanlagen. "Natürlich führte bei den Recherchen kein Weg an Audi vorbei, und auch ohne das Reinheitsgebot von 1516 wäre ein solches Buch nicht vollständig." Doch neben all den bekannten Sehenswürdigkeiten und Ereignissen entdeckten Eva-Maria Bast, Elena de Figueiredo Oliveira und Heike Thissen ein Ingolstadt, wie es unterschiedlicher und geheimnisvoller nicht sein könnte, sind die Autorinnen überzeugt. Entstanden sei dabei ein Werk mit 50 Geschichten, die sowohl Einheimischen als auch Touristen die Stadt aus einem teilweise völlig neuen Blickwinkel näherbringen.

Den Lesern ihre eigene Heimat aus neuen Blickwinkeln zu präsentieren, ihnen Neues zu scheinbar Altbekanntem zu vermitteln und den Blick zu öffnen für die Schönheit, die sich oft im Kleinsten verbirgt - das ist es, was sich die Journalistinnen zum Ziel gemacht haben. In Ingolstadt sind sie vielfach fündig geworden: mit einem verwunschenen Häuschen, das einmal eine Bonbonfabrik war, einem Grabstein, der an einen wichtigen Frisör erinnert. Und mit einem Maler, der an einem Altar in der Spitalkirche eine Botschaft an die Nachwelt hinterlassen hat. Doch das sind nur drei von 50 geheimnisvollen Geschichten, die in dem Buch versammelt sind.
VERLOSUNG
"Ingolstädter Geheimnisse - Spannendes an Schutter und Donau mit Kennern der Stadtgeschichte" ist im Verlag Bast Medien in Kooperation mit dem DONAUKURIER erschienen. Es hat 192 Seiten, kostet 19,90 Euro (ISBN: 978-3-946581-30-7) und ist erhältlich in den Geschäftsstellen des DONAUKURIER, in Buchhandlungen und online unter www.bast-medien.de (portofreier Versand).

Der DONAUKURIER verlost insgesamt zehn Exemplare der "Ingolstädter Geheimnisse". Wer ein Buch gewinnen will, kann bis zu diesem Sonntag, 14. Oktober, 24 Uhr eine E-Mail an verlosungen@donaukurier.de schreiben. Der Betreff heißt "Ingolstädter Geheimnisse". Bitte Name und Anschrift nicht vergessen. Die Gewinner werden ausgelost, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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